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Ab 2020 wieder profitabel - das ist Opels Ziel. Der Autobauer will das ohne betriebsbedingte Kündigungen und Werksschließungen realisieren. - Bild: Opel

Wie das zum französischen PSA-Konzern gehörige Unternehmen mitteilte, will es ab 2020 eine wiederkehrende operative Marge von 2 Prozent erzielen und einen positiven Cashflow. Die Gewinnschwelle soll zukünftig bereits mit 800.000 Fahrzeugen erreicht werden, bis 2024 sollen zudem alle Modellreihen elektrifiziert werden.

Gute Nachricht für Rüsselsheim: Alle neuen Fahrzeuge von Opel/Vauxhall sollen künftig am Stammsitz entwickelt werden. Hier entstehen zudem globale Kompetenzzentren für die gesamte Groupe PSA.

Alle Werke in Europa halten

"Der Plan verfolgt das klare Ziel, alle Werke in Europa zu behalten und betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden", heißt es in der Mitteilung. Die notwendige und nachhaltige Reduzierung der Lohnkosten solle durch verantwortungsvolle Maßnahmen erreicht werden, wie innovative Arbeitszeitkonzepte, freiwillige Programme oder Angebote für Altersteilzeit. "Damit wird unsere Zukunft gesichert und zugleich die Entwicklung der Groupe PSA durch deutsche Ingenieurskunst bereichert", sagte Opel-Chef Michael Lohscheller. "Die Umsetzung hat bereits begonnen. Alle Teams sind fest entschlossen, die Ziele zu erreichen", so Lohscheller.

Gewinnschwelle muss gesenkt werden

In einer Telefonkonferenz sagte der Opel-Chef, dass in Rüsselsheim ein neues Fahrzeug der D-Reihe gebaut werden soll und in Eisenach ein SUV. Zur aktuellen Gewinnschwelle wollte sich Lohscheller nicht äußern. "Sie ist absolut zu hoch, deshalb ist es wichtig, sie zu senken", so Lohscheller. Zudem ergänzte er, dass Opel/Vauxhall schneller als bisher erwartet zur PSA-Architektur wechseln werde. "Ab 2024 werden alle Pkw-Modelle von Opel und Vauxhall auf den gemeinsamen Architekturen der Groupe PSA basieren."

Marge bis 2026 auf 6 Prozent erhöhen

Laut dem Strategieplan, den das Unternehmen "Pace" getauft hat, soll die wiederkehrende Marge bis 2026 auf 6 Prozent gesteigert werden. Innerhalb der Groupe PSA sorgten die gebündelten Kräfte für jährliche Synergieeffekte in Höhe von 1,1 Milliarden Euro bis 2020 und 1,7 Milliarden Euro bis 2026. Durch die veränderten Rahmenbedingungen könne die Gewinnschwelle (Financial Breakeven Point) von Opel/Vauxhall zukünftig bereits mit 800.000 Fahrzeugen pro Jahr erreicht werden; damit wird ein profitables Geschäftsmodell selbst für wirtschaftlich schwierige Zeiten geschaffen.

  • Platz 15: Mazda - Im Gegensatz zur Konkurrenz stellte Mazda bisher kein Elektrofahrzeug vor. Möglicherweise glauben deshalb nur 3,8 Prozent der Befragten, dass Mazda gut für elektrische Antriebe gerüstet ist und platzieren Mazda damit auf dem letzten Platz. - Bild: Pixabay

    Platz 15: Mazda - Im Gegensatz zur Konkurrenz stellte Mazda bisher kein Elektrofahrzeug vor. Möglicherweise glauben deshalb nur 3,8 Prozent der Befragten, dass Mazda gut für elektrische Antriebe gerüstet ist und platzieren Mazda damit auf dem letzten Platz. - Bild: Pixabay

  • Platz 14: Porsche - Trotz einigen Panamera E-Hybrid Modellen, hat es für Porsche in unserem Ranking mit 3,9 Prozent nur für Platz 14 gereicht. - Bild: Porsche

    Platz 14: Porsche - Trotz einigen Panamera E-Hybrid Modellen, hat es für Porsche in unserem Ranking mit 3,9 Prozent nur für Platz 14 gereicht. - Bild: Porsche

  • Platz 13: Volvo - Bislang gibt es von Volvo zwei Plug-in-Hybride, aber noch kein reines Elektroauto. Mit 4,5 Prozent landet das Unternehmen auf Platz 13. - Bild: Volvo

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  • Platz 12: Honda - Auf der IAA in Frankfurt stellte Honda eine Elektrostudie und den Prototypen des CR-V Hybrid vor. Im Handel hat das Unternehmen allerdings noch kein Elektrofahrzeug. Mit 4,6 Prozent liegt Honda auf Platz 12. - Bild: Honda

    Platz 12: Honda - Auf der IAA in Frankfurt stellte Honda eine Elektrostudie und den Prototypen des CR-V Hybrid vor. Im Handel hat das Unternehmen allerdings noch kein Elektrofahrzeug. Mit 4,6 Prozent liegt Honda auf Platz 12. - Bild: Honda

  • Platz 11: Nissan - Nach eigenen Angaben des Unternehmens ist der Nissan Leaf das meistverkaufte Elektroauto der Welt. Umso erstaunlicher ist es, dass es Nissan in unserem Ranking mit 4,9 Prozent nur auf Platz 11 schafft. - Bild: Nissan

    Platz 11: Nissan - Nach eigenen Angaben des Unternehmens ist der Nissan Leaf das meistverkaufte Elektroauto der Welt. Umso erstaunlicher ist es, dass es Nissan in unserem Ranking mit 4,9 Prozent nur auf Platz 11 schafft. - Bild: Nissan

  • Platz 10: Hyundai - Der neue Hyundai Ioniq ist bisher in drei Varianten erhältlich: als Plug-in-Hybrid, als Hybrid und als reines Elektroauto. Mit 5,4 Prozent liegt das Unternehmen auf Platz 10. - Bild: Hyundai

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  • Platz 9: Renault - Obwohl Renault bereits drei Elektrofahrzeuge auf dem Markt hat, nämlich den Twizy, den Kangoo und den Zoe, reicht es mit 6,2 Prozent nur für Platz 9. - Bild: Renault

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  • Platz 8: Ford - Mit 6,6 Prozent der Befragten schafft es Ford, möglicherweise dank seines Ford Focus Electric, auf Platz 8.  - Bild: Ford

    Platz 8: Ford - Mit 6,6 Prozent der Befragten schafft es Ford, möglicherweise dank seines Ford Focus Electric, auf Platz 8. - Bild: Ford

  • Platz 7: Opel - Opel hat bisher ein Elektroauto auf dem Markt: den Opel Ampera-e, der eine Reichweite von 520 Kilometern verspricht. Das Unternehmen liegt mit 9,6 Prozent auf Platz 7. - Bild: Opel

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  • Platz 6: Toyota - Bisher hat Toyota zwar noch kein reines Elektroauto vorgestellt, in den Modellen des Unternehmens finden sich allerdings einige Hybride wieder, wie zum Beispiel der Toyota Prius. Dennoch schafft Toyota es mit 13,5 Prozent auf den sechsten Platz. - Bild: Pixabay

    Platz 6: Toyota - Bisher hat Toyota zwar noch kein reines Elektroauto vorgestellt, in den Modellen des Unternehmens finden sich allerdings einige Hybride wieder, wie zum Beispiel der Toyota Prius. Dennoch schafft Toyota es mit 13,5 Prozent auf den sechsten Platz. - Bild: Pixabay

  • Platz 5: Mercedes - Auch Mercedes hat bereits ein Elektroauto herausgebracht: ein Modell der B-Klasse mit Elektroantrieb. Das Unternehmen landet damit mit 18,7 Prozent auf Platz 5. - Bild: Daimler

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  • Platz 4: Audi - Während zwei Audi e-tron Hybrid-Modelle schon erhältlich sind, tüftelt das Unternehmen bereits an rein elektrisch angetriebenen Serienfahrzeugen. Dies wird mit 21,3 Prozent der Stimmen belohnt und verschafft Audi den vierten Platz. - Bild: Audi

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  • Platz 3: VW - Auch VW hat mit seinem e-Golf und dem e-up schon zwei Elektroautos herausgebracht. Auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit hat das Unternehmen außerdem den I.D. BUZZ vorgestellt, ein Concept-Car, das eine neue Version des klassischen 'Bullis' verkörpert. VW erhielt in der Befragung 23,2 Prozent und belegt damit den dritten Platz. - Bild: VW

    Platz 3: VW - Auch VW hat mit seinem e-Golf und dem e-up schon zwei Elektroautos herausgebracht. Auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit hat das Unternehmen außerdem den I.D. BUZZ vorgestellt, ein Concept-Car, das eine neue Version des klassischen 'Bullis' verkörpert. VW erhielt in der Befragung 23,2 Prozent und belegt damit den dritten Platz. - Bild: VW

  • Platz 2: Tesla - Mit seinen Premium-Elektrolimousinen und -SUVs, wie dem Model 3, schafft es Tesla mit 34,1 Prozent der Befragten auf Platz 2. - Bild: Pixabay

    Platz 2: Tesla - Mit seinen Premium-Elektrolimousinen und -SUVs, wie dem Model 3, schafft es Tesla mit 34,1 Prozent der Befragten auf Platz 2. - Bild: Pixabay

  • Platz 1: BMW - Mit dem BMW i3 sowie dem BMW i8 hat BMW bereits zwei starke Modelle auf dem Markt. Diese bescheren dem Unternehmen in unserem Ranking damit auch mit 38,1 Prozent den ersten Platz. - Bild: BMW

    Platz 1: BMW - Mit dem BMW i3 sowie dem BMW i8 hat BMW bereits zwei starke Modelle auf dem Markt. Diese bescheren dem Unternehmen in unserem Ranking damit auch mit 38,1 Prozent den ersten Platz. - Bild: BMW

CO2-Reduzierung antreiben

Opel will bei der Reduzierung der CO2-Emissionen nach eigenen Angaben "die Führungsrolle" übernehmen. Bis 2024 werden alle europäischen Pkw-Baureihen elektrifiziert sein - entweder mit reinem Batterieantrieb oder als Plug-in-Hybride neben dem Angebot der Verbrennungsmotoren. 2020 will Opel/Vauxhall vier elektrifizierte Modellreihen auf dem Markt haben, dazu zählen der Grandland X PHEV sowie die nächste Corsa-Generation mit einer rein batteriegetriebenen Variante.

Das Unternehmen will seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern und die Kosten pro Fahrzeug bis ins Jahr 2020 um 700 Euro senken. Die Effizienz bei Marketingausgaben soll um mehr als 10 Prozent verbessert werden. Durch den Abbau von Komplexität in allen Bereichen komme es zu weiteren Effizienzsteigerungen: Der Anteil der allgemeinen Verwaltungskosten am Umsatz solle von 5,6 Prozent auf 4,7 Prozent sinken. Ziel sei es zudem, sich beim Verhältnis von Lohnkosten und Umsatz Richtung Branchenbenchmark zu entwickeln. Darüber hinaus sollen bis 2020 die Prozesse innerhalb der Produktion sowie der Verwaltung optimiert werden. Forschungs- und Entwicklungssowie Investitionsausgaben werden auf 7 bis 8 Prozent vom Fahrzeugumsatz festgelegt. Bis 2022 solle Working Capital von 1,2 Milliarden freigesetzt werden.