Oracle,Netsuite,Übernahme

Oracle hat bei der 9,3 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme des Cloud-Spezialisten Netsuite ein wichtiges Etappenziel erreicht. - Bild: King of Hearts/Wikipedia/CC BY-SA 3.0

Angesichts der Kritik eines einflussreichen Investors war das bis zuletzt alles andere als sicher.

Der größte institutionelle Aktionär von Netsuite, T. Rowe Price, hatte den Angebotspreis von 109 Dollar je Aktie als zu niedrig kritisiert und 133 Dollar je Aktie gefordert.

Oracle hatte aber betont, dass die 109 Dollar je Titel endgültig seien. T. Rowe Price hielt per 1. November knapp 18 Prozent der Netsuite-Aktien. Die Mindestannahmeschwelle liegt bei 50 Prozent plus eine Aktie.

Inklusive der Aktien, die Oracle-Chairman Larry Ellison selbst an Netsuite hält, was rund 40 Prozent sind, kam Oracle zuletzt bereits auf über 50 Prozent. Um aber einem möglichen Interessenskonflikt vorzubeugen, hatten sich die beiden Unternehmen darauf verständigt, dass eine Mehrheit der Anteilseigner der nicht von Ellison gehaltenen Aktien der Transaktion zustimmen muss.

Oracle hatte die Andienungsfrist bis Freitag, 4. November, verlängert und drohte mit der Absage der Transaktion, sollten bis dahin nicht genügend Aktien zusammengekommen sein. Im vergangenen Monat hatte Oracle die Frist wegen laufender Kartellrechtsprüfungen bis zum 6. Oktober bereits einmal verlängert.