Oracle

Oracle hat mehr verdient als gedacht. - Bild: Oracle

In den drei Monaten per Ende November kletterte der Nettogewinn auf 2,23 von 2,03 Milliarden US-Dollar. Das Ergebnis je Aktie stieg auf 52 Cent von 48 Cent im Vorjahreszeitraum. Bereinigt verdiente der Konzern je Aktie von 70 Cent nach 61 Cent vor einem Jahr. Von FactSet befragte Analysten hatten hier im Mittel mit 68 Cent gerechnet.

Der Konzernumsatz legte auf 9,62 von 9,04 Milliarden Dollar zu. Der bereinigte Umsatz betrug 9,63 (Vorjahr: 9,07) Milliarden Dollar. Hier hatten Analysten im Mittel 9,57 Milliarden Dollar veranschlagt. Den bereinigten Gewinn je Aktie hatten die Experten auf 68 Cent geschätzt.

Der Umsatz mit Cloud-Dienstleistungen lag mit 1,52 Milliarden Dollar um 44 Prozent über dem Vorjahresniveau. Bei Vorlage der Vorquartalszahlen hatte der SAP-Wettbewerber für das abgelaufene Quartal einen Anstieg der Cloud-Einnahmen um 39 bis 43 Prozent in Aussicht gestellt und damit für Enttäuschung am Markt gesorgt. Analysten hatten im Durchschnitt zuletzt mit einem Anstieg der Cloud-Erlöse um fast 49 Prozent auf 1,56 Milliarden Dollar gerechnet. Der Umsatz mit "Software as a Service" wuchs um 55 Prozent auf 1,12 Milliarden Dollar; hier hatten Analysten 1,14 Milliarden Dollar erwartet. Den Umsatz mit neuen Software-Lizenzen steigerte Oracle um 0,5 Prozent auf 1,35 Milliarden Dollar.

Oracle versucht sich neu zu erfinden. Das Unternehmen will vor allem ein Anbieter von Cloud-Dienstleistungen werden, der weniger abhängig ist vom Verkauf von Lizenzen für Software, die auf den Servern des Kunden läuft. Stattdessen will Oracle seinen Kunden verstärkt über das Internet Zugang zu Software verkaufen, die in konzerneigenen Datenzentren liegt. Der Umsatz mit Software-Lizenzen steuert allerdings immer noch den Löwenanteil zum Konzernumsatz bei.