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Trotz eines Gewinnsteigerung im ersten Quartal die Erwartungen der Analysten verfehlt. - Bild: Oracle

Weil Oracle seine Einnahmen im Ausland in ausländischen Währungen verbucht, betrug das Plus zu konstanten Wechselkursen sogar 61 Prozent.

Oracle wies einen Gewinn von 1,83 Milliarden Dollar aus, entsprechend 43 Cents je Aktie, verglichen mit 1,75 Milliarden beziehungsweise 40 Cents vor Jahresfrist. Das Gewinnplus betrug damit 4,6 Prozent.

Bereinigt um aktienbasierte Vergütungen und andere Sonderposten lag der Gewinn je Aktie bei 55 Cents. Der Gesamtumsatz im Quartal legte um 2 Prozent zu auf 8,6 Milliarden Dollar, zu konstanten Wechselkursen um 3 Prozent. Einer Erhebung von Thomson Reuters zufolge hatten Analysten einen höheren bereinigten Gewinn je Aktie von 58 Cents und einen Umsatz von 8,7 Milliarden Dollar erwartet.

Oracle investiert zwar weiter massiv in seine Datenzentren, die benötigt werden, um die Rechenprozesse der Kunden zu verarbeiten und zu speichern, gleichwohl sanken die Investitionen im ersten Quartal von 446 auf 299 Millionen Dollar. Dank der niedrigeren Ausgaben konnte das Unternehmen seine operative Marge mit 31 Prozent konstant halten im Vergleich zum Vorjahr.

Das konventionelle Softwaregeschäft, das höhere Gewinnmargen abwirft, schrumpfte unterdessen weiter. Der Umsatz mit Software-Lizenzen sank um 11 Prozent auf 1,03 Milliarden Dollar, zu konstanten Wechselkursen um 10 Prozent.

Eine halbe Stunde nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen wurde die Oracle-Aktie auf Nasdaq.com 1 Prozent niedriger gehandelt mit 40,45 Dollar.