Osram will einem Zeitungsbericht zufolge sein klassisches Geschäft mit Glühbirnen in eine eigene

Osram will einem Zeitungsbericht zufolge sein klassisches Geschäft mit Glühbirnen in eine eigene Gesellschaft auslagern. - Bild: Osram

Mit diesem Schritt wolle die frühere Siemens-Tochter es dem Bereich ermöglichen, leichter Partnerschaften einzugehen, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Finanzkreise. Denkbar sei auch ein Verkauf der neuen Gesellschaft, die rund 40 Prozent des Gesamtumsatzes von zuletzt 5,1 Milliarden Euro umfassen werde.

Ein Osram-Sprecher wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

Die Ausgliederung sei Teil einer neuen Strategie, so das Handelsblatt weiter, die das Management um den seit Januar amtierenden Vorstandschef Olaf Berlien im Juni offiziell vorstellen wolle. Osram werde sich demnach den Kreisen zufolge auf das Geschäft mit LED-Leuchten fokussieren, das bessere Wachstumschancen aufweise und zudem höhere Margen abwerfe.

Glühbirnen, auch Energiesparlampen, werden zunehmend von LED-Leuchten ersetzt, die erheblich weniger Energie verbrauchen. Letztlich erwarten Experten, dass die Glühbirne ganz aussterben wird.

Die Ausgliederung soll dem Handelsblatt zufolge bis Frühjahr kommenden Jahres abgeschlossen werden. Mit der Umstrukturierung werde sich jeder dritte der insgesamt 34.000 Beschäftigten letztlich unter neuer Führung wiederfinden. Den Namen Osram immerhin soll der mögliche Partner oder Käufer verwenden können. Dafür werde aber eine jährliche Lizenzgebühr fällig.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke