Osram, Lichtkonzern

Osram rechnet für das Gesamtjahr mit einem Umsatzplus von 5 bis 7 Prozent. - Bild: Osram

Die Jahresprognose wurde bekräftigt. Osram-Chef Olaf Berlien sieht die Weichen "richtig gestellt".

Der Umsatz stieg im ersten Quartal (per Ende Dezember) um 5,4 Prozent auf 991 Millionen Euro, wie Osram mitteilte. Auf vergleichbarer Basis - wechselkurs- und portfoliobereinigt - wuchs der Umsatz um nahezu 8 Prozent. Das bereinigte EBITDA erhöhte sich um 4,7 Prozent auf 179 Millionen Euro, die entsprechende Marge lag mit 18 Prozent geringfügig niedriger als im Vorjahr, als 18,2 Prozent erreicht wurden.

Nicht enthalten in den Zahlen ist das Lampengeschäfts Ledvance, das an ein chinesisches Konsortium um den LED-Hersteller MLS verkauft werden soll und daher als nicht fortgeführtes Geschäft bilanziert ist. Der Verkauf soll im laufenden Geschäftsjahr abgeschlossen werden.

"Verglichen zum Vorjahr haben wir unser Wachstum sogar nochmals beschleunigt. Die Nachfrage nach unseren Produkten ist anhaltend stark", erklärte Berlien.

Der Nettogewinn fiel hingegen deutlich niedriger aus, er verringerte sich auf 98 Millionen Euro von 337 Millionen. Allerdings hatte der Konzern im Vorjahr von einem Buchgewinn aus dem Verkauf von Anteilen an der Foshan Electrical & Lighting Co (Felco) profitiert, wodurch ein Buchgewinn von rund 270 Millionen Euro anfiel.

In diesem Quartal verbuchte Osram einen Einmalgewinn im niedrigen zweistelligen Millionenbereich aus einem Grundstücksverkauf in Korea. Zudem war die Steuerlast in diesem Quartal deutlich geringer als im Vorjahr.

Im Auftaktquartal trugen alle Bereiche zum Wachstum bei. Das Geschäft mit optischen Halbleitern steigerte den Umsatz um 15,2 Prozent auf 387 Millionen Euro. Dabei profitierte Osram besonders von Zuwächsen im Infrarotbereich. Das EBITDA stagnierte dabei bei 101 Millionen Euro, die entsprechende Marge sank auf 26,2 Prozent von 29,7 Prozent. Allerdings hatte die Sparte im Vorjahr hier von einer Lizenzvereinbarung profitiert.

Im Segment Spezialbeleuchtung erwies sich die anhaltend gute Nachfrage im Automobilbereich als Wachstumstreiber, der Umsatz stieg um knapp 10 Prozent auf 588 Millionen Euro. Auch das EBITDA verbesserte sich - auf 93 Millionen von 82 Millionen Euro. Die Sparte Lichtlösungen und -Systeme konnte den Umsatz um 3,3 Prozent steigern. Bereinigt erreichte der Bereich operativ den Breakeven.

Prognose für 2016/17 bestätigt

Die Konzernprognose für das Ende September endende Geschäftsjahr 2016/17 bestätigte Osram. Das Unternehmen erwartet im fortgeführten Geschäft ein vergleichbares Umsatzplus von 5 bis 7 Prozent, eine bereinigte EBITDA-Marge von mindestens 15 Prozent sowie ein Ergebnis je Aktie zwischen 2,35 bis 2,65 Euro. Zudem strebt Osram weiterhin eine Dividende von mindestens 1,00 Euro je Aktie an.

Siemens: Die Unternehmensgeschichte in Bildern

  • Mit der Konstruktion des Zeigertelegrafen legt Werner von Siemens 1847 den Grundstein für die heutige Siemens AG. Innerhalb weniger Jahre entwickelt sich der als „Telegraphen-Bauanstalt von Siemens & Halske“ in Berlin gegründete Handwerksbetrieb zu einem international operierenden Unternehmen. - Quelle und Bild: Siemens

    Mit der Konstruktion des Zeigertelegrafen legt Werner von Siemens 1847 den Grundstein für die heutige Siemens AG. Innerhalb weniger Jahre entwickelt sich der als „Telegraphen-Bauanstalt von Siemens & Halske“ in Berlin gegründete Handwerksbetrieb zu einem international operierenden Unternehmen. - Quelle und Bild: Siemens

  • Werner von Siemens entdeckt 1866 das dynamoelektrische Prinzip und legt so die Basis für den Einsatz der Starkstromtechnik mittels Generator. Bis Ende der 1870er Jahre wird die Maschine soweit verbessert, dass der öffentlichen und privaten Elektifizierung nichts mehr im Wege steht. - Quelle und Bild: Siemens

    Werner von Siemens entdeckt 1866 das dynamoelektrische Prinzip und legt so die Basis für den Einsatz der Starkstromtechnik mittels Generator. Bis Ende der 1870er Jahre wird die Maschine soweit verbessert, dass der öffentlichen und privaten Elektifizierung nichts mehr im Wege steht. - Quelle und Bild: Siemens

  • 1870 nimmt Siemens die erste Indo-Europäische Telegrafenlinie in Betrieb und verkürzt die Übertragung von 30 Tagen auf 28 Minuten. Die Verlegung des ersten direkten Transatlantikkabels, mit dem eigens dafür konstruierten Kabelschiff ’Faraday‘, erfolgt 1874/75 durch die Siemensbrüder. – Quelle und Bild: Siemens

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  • 1879 präsentiert Siemens die erste elektrische Eisenbahn mit Fremdstromversorgung, weitere Entwicklungen im Bereich Beleuchtungs- und Antriebstechnik folgen. Das Unternehmen Siemens wird zum Inbegriff für Elektrotechnik. - Quelle und Bild Siemens

    1879 präsentiert Siemens die erste elektrische Eisenbahn mit Fremdstromversorgung, weitere Entwicklungen im Bereich Beleuchtungs- und Antriebstechnik folgen. Das Unternehmen Siemens wird zum Inbegriff für Elektrotechnik. - Quelle und Bild Siemens

  • Siemens errichtet 1899 ein Elektrizitätswerk in Peking und baut die erste Straßenbahn Chinas. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometer zählt sie damals zu einer der schnellsten Straßenbahnen der Welt. Fünf Jahre später gründet Siemens eine erste ständige Niederlassung in Shanghai. - Quelle und Bild: Siemens

    Siemens errichtet 1899 ein Elektrizitätswerk in Peking und baut die erste Straßenbahn Chinas. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometer zählt sie damals zu einer der schnellsten Straßenbahnen der Welt. Fünf Jahre später gründet Siemens eine erste ständige Niederlassung in Shanghai. - Quelle und Bild: Siemens

  • 1903 fusioniert die Starkstromabteilung von Siemens mit der Elektrizitäts-Aktiengesellschaft Schuckert & Co zur Siemens-Schuckertwerke GmbH. Infolge des Zusammenschlusses nimmt der Elektrokonzern erstmals sowohl im Bereich der Nachrichten-, als auch der Energietechnik eine führende Position ein. - Quelle und Bild: Siemens

    1903 fusioniert die Starkstromabteilung von Siemens mit der Elektrizitäts-Aktiengesellschaft Schuckert & Co zur Siemens-Schuckertwerke GmbH. Infolge des Zusammenschlusses nimmt der Elektrokonzern erstmals sowohl im Bereich der Nachrichten-, als auch der Energietechnik eine führende Position ein. - Quelle und Bild: Siemens

  • Um die Expansion am Traditionsstandort abzusichern, erwirbt Siemens & Halske 1897 ein nahezu unbesiedeltes Gelände nordwestlich von Berlin. Nach und nach werden hier alle betrieblichen Aktivitäten räumlich konzentriert. Zusätzlich errichtet Siemens Werkswohnungen und unterstützt den Aufbau einer kommunalen Infrastruktur. Bis 1914 entsteht ein völlig neuer Stadtteil – die „Siemenssstadt“. - Quelle und Bild: Siemens

    Um die Expansion am Traditionsstandort abzusichern, erwirbt Siemens & Halske 1897 ein nahezu unbesiedeltes Gelände nordwestlich von Berlin. Nach und nach werden hier alle betrieblichen Aktivitäten räumlich konzentriert. Zusätzlich errichtet Siemens Werkswohnungen und unterstützt den Aufbau einer kommunalen Infrastruktur. Bis 1914 entsteht ein völlig neuer Stadtteil – die „Siemenssstadt“. - Quelle und Bild: Siemens

  • Im Jahr 1919 schließen sich die führenden Glühlampenhersteller Deutschlands zur Osram GmbH KG zusammen. Siemens & Halske ist mit 40 Prozent an dem Joint Venture beteiligt. - Quelle: Siemens - Bild: Curtis James/flickr/CC BY-NC-ND 2.0

    Im Jahr 1919 schließen sich die führenden Glühlampenhersteller Deutschlands zur Osram GmbH KG zusammen. Siemens & Halske ist mit 40 Prozent an dem Joint Venture beteiligt. - Quelle: Siemens - Bild: Curtis James/flickr/CC BY-NC-ND 2.0

  • Die Elektrifizierung Irlands erfolgt zwischen 1925 und 1930. Die Siemens-Schuckwerke bauen das größte Flusskraftwerk Irlands in der Nähe der Stadt Limerik. Durch dieses Großprojekt stellt Siemens seine internationale  Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis. - Quelle und Bild: Siemens

    Die Elektrifizierung Irlands erfolgt zwischen 1925 und 1930. Die Siemens-Schuckwerke bauen das größte Flusskraftwerk Irlands in der Nähe der Stadt Limerik. Durch dieses Großprojekt stellt Siemens seine internationale Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis. - Quelle und Bild: Siemens

  • 1932 erfolgt die Fusion Siemens mit der Erlanger Firma Reiniger zur Siemens-Reiniger-Werke-AG. Diese entwickelt sich schnell zur größten elektromedizinischen Spezialfirma weltweit. Die ‚Röntgenkugel‘, eine mobile Röntgeneinheit, kommt auf den Markt. Von ihr werden in 40 Jahren insgesamt 40 Tausend zum Ausbau der Elektromedizin produziert. – Quelle und Bild: Siemens

    1932 erfolgt die Fusion Siemens mit der Erlanger Firma Reiniger zur Siemens-Reiniger-Werke-AG. Diese entwickelt sich schnell zur größten elektromedizinischen Spezialfirma weltweit. Die ‚Röntgenkugel‘, eine mobile Röntgeneinheit, kommt auf den Markt. Von ihr werden in 40 Jahren insgesamt 40 Tausend zum Ausbau der Elektromedizin produziert. – Quelle und Bild: Siemens

  • Durch den kriegsbedingten Arbeitskräftemangel werden ab 1942 verstärkt zivile Arbeitskräfte aus dem Ausland beschäftigt. Später werden ebenso Juden,  KZ-Häftlinge sowie Kriegsgefangene zwangsverpflichtet. - Quelle und Bild: Siemens

    Durch den kriegsbedingten Arbeitskräftemangel werden ab 1942 verstärkt zivile Arbeitskräfte aus dem Ausland beschäftigt. Später werden ebenso Juden, KZ-Häftlinge sowie Kriegsgefangene zwangsverpflichtet. - Quelle und Bild: Siemens

  • Der politische und militärische Zusammenbruch im Mai 1945 stellt die Existenz des Hauses Siemens in Frage: Bei Kriegsende sind die meisten Gebäude und Werksanlagen völlig zerstört. Sämtliche materiellen Vermögenswerte weltweit werden konfisziert und alle Namens- und Patentrechte freigegeben. Der Gesamtverlust beläuft sich auf 2,58 Milliarden Reichsmark – das sind vier Fünftel der Firmensubstanz. - Quelle und Bild: Siemens

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  • Um die Überlebenschancen des Konzerns abzusichern, werden Teile der Unternehmensführung  nach München, Mülheim a. d. Ruhr und Hof verlagert. 1949 wird der Hauptsitz von Siemens & Halske nach München, der der Siemens-Schuckertwerke nach Erlangen verlegt. Berlin bleibt jeweils zweiter Firmensitz. – Quelle und Bild: Siemens

    Um die Überlebenschancen des Konzerns abzusichern, werden Teile der Unternehmensführung nach München, Mülheim a. d. Ruhr und Hof verlagert. 1949 wird der Hauptsitz von Siemens & Halske nach München, der der Siemens-Schuckertwerke nach Erlangen verlegt. Berlin bleibt jeweils zweiter Firmensitz. – Quelle und Bild: Siemens

  • Der deutsche Konzern wird 1951 mit dem Bau des Dampfkraftwerks in San Nicolás, Argentinien beauftragt. Dies ist der Auftakt für die Expansion des Überseegeschäfts, es folgen weitere Großaufträge in Argentinien, Ägypten und Indien. - Quelle und Bild: Siemens

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  • 1966 erfolgt die Gründung der Siemens Aktiengesellschaft. Drei Jahre später gründen die Siemens AG und AEG die Kraftwerk Union (KWU), zunächst sind beide Firmen mit je fünfzig Prozent am Grundkapital beteiligt. 1977 wird die KWU allerdings eine 100-prozentige Siemens-Tochter. - Quelle und Bild: Siemens

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  • Siemens erklärt 1983 die Entwicklung von Megabit-Speicherchips zum strategischen Unternehmensziel. Ende 1987 werden die ersten 1-MB-Chips produziert. In Kooperation mit internationalen Partnern gelingt es, die Speicherkapazität zu steigern. Diese Chip-Generationen sind die Basis für viele Siemens-Innovationen im Bereich der Kommunikations-, Informations- und Automatisierungstechnik. - Quelle: Siemens - Bild: Schilp/flickr/CC BY-SA 2.0

    Siemens erklärt 1983 die Entwicklung von Megabit-Speicherchips zum strategischen Unternehmensziel. Ende 1987 werden die ersten 1-MB-Chips produziert. In Kooperation mit internationalen Partnern gelingt es, die Speicherkapazität zu steigern. Diese Chip-Generationen sind die Basis für viele Siemens-Innovationen im Bereich der Kommunikations-, Informations- und Automatisierungstechnik. - Quelle: Siemens - Bild: Schilp/flickr/CC BY-SA 2.0

  • Die Notierung an der New Yorker Börse erfolgt im Jahr 2001, durch das veränderte Verhalten der Investoren beschließt das Unternehmen 2014 den Börsenabgang und wickelt fortan den Aktienhandel überwiegend in Deutschland ab. - Quelle: Siemens - Bild: Pixabay

    Die Notierung an der New Yorker Börse erfolgt im Jahr 2001, durch das veränderte Verhalten der Investoren beschließt das Unternehmen 2014 den Börsenabgang und wickelt fortan den Aktienhandel überwiegend in Deutschland ab. - Quelle: Siemens - Bild: Pixabay

  • Ab Herbst 2005 richtet das Unternehmen Strategie und Geschäft konsequent an Trends wie Urbanisierung, Klimawandel und Globalisierung aus. Als Lösung entwickelt Siemens zahlreiche innovative technologische Produkte. - Quelle und Bild: Siemens

    Ab Herbst 2005 richtet das Unternehmen Strategie und Geschäft konsequent an Trends wie Urbanisierung, Klimawandel und Globalisierung aus. Als Lösung entwickelt Siemens zahlreiche innovative technologische Produkte. - Quelle und Bild: Siemens

  • Mit dem Ziel, für das Unternehmen attraktive Wachstumsmärkte zu besetzen, leitet Siemens 2014 die Übernahme des US-amerikanischen Maschinenbauunternehmens Dresser-Rand ein. Die Akquisition ist im Sommer 2015 abgeschlossen. Mit der Übernahme erweitert der Elektrokonzern sein Produktportfolio für die weltweite Öl- und Gasindustrie sowie für die dezentrale Energieerzeugung. - Quelle und Bild: Siemens

    Mit dem Ziel, für das Unternehmen attraktive Wachstumsmärkte zu besetzen, leitet Siemens 2014 die Übernahme des US-amerikanischen Maschinenbauunternehmens Dresser-Rand ein. Die Akquisition ist im Sommer 2015 abgeschlossen. Mit der Übernahme erweitert der Elektrokonzern sein Produktportfolio für die weltweite Öl- und Gasindustrie sowie für die dezentrale Energieerzeugung. - Quelle und Bild: Siemens