Olaf Berlien Osram

Osram-Chef Berlien sieht den Lichtkonzern auf dem richtigen Weg. Das Tagesgeschäft läuft ordentlich. - Bild: Osram

Nach Steuern verdiente das Unternehmen 80 Millionen Euro, 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Das bereinigte EBITA stieg um knapp 15 Prozent auf 174 Millionen Euro, die entsprechende Marge auf 12,2 von 10,8 Prozent.

Der Umsatz wuchs wie bereits bekannt um 1,9 Prozent auf rund 1,4 Milliarden Euro. währungs- und portfoliobereinigt lag das Plus bei 3 Prozent. Die drei Kerngeschäfte Spezialbeleuchtung, optoelektronische Halbleiter sowie Lighting Solutions & Systems trugen zu dem Wachstum bei. Das vor der Ausgliederung stehende Lampensegment verzeichnete erneut sinkende Umsätze, entwickelte sich dabei aber besser als vom Unternehmen erwartet.

Osram hatte bereits Mitte April vorläufige Zahlen vorgelegt und die Jahresprognose erhöht. Die bereinigte EBITA-Marge soll im Ende September endenden Geschäftsjahr 2015/16 bei über 10 Prozent und der vergleichbare Umsatz über dem Vorjahresniveau liegen. Zuvor hatte Osram eine bereinigte EBITA-Marge von über 8 Prozent sowie einen leicht sinkenden vergleichbaren Umsatz angekündigt.

Dabei strebt Osram weiterhin eine mindestens stabile Dividende von 0,90 Euro je Aktie an.

Neue Fabrik in Malaysia startet 2017

Die neue Chip-Fabrik in Malaysia soll ab Herbst kommenden Jahres den Betrieb aufnehmen, danach solle dann geschaut werden, wie es mit dem Ausbau weitergeht, sagte Osram-Chef Olaf Berlien. Die Pläne für den Bau der Fabrik für rund eine Milliarde Euro hatten beim Großaktionär Siemens für Kritik gesorgt. Berlien sieht das Unternehmen mit seiner Strategie aber auf dem richtigen Weg. Mit der Chip-Fabrik wolle man vom stark wachsenden Markt für die LED-Allgemeinbeleuchtung profitieren, erklärte der Osram-Chef.