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Der Leuchtenhersteller Zumtobel - hier der Serpentine Pavilion mit Beleuchtung der Österreicher - wird profitabler. - Bild: Zumtobel

Zwar sei ein "verlässlicher" Ausblick wegen der anhaltend geringen Visibilität sowie der Volatilität auf den Devisenmärkten schwierig, doch es werde weiterhin für das Geschäftsjahr 2016/17 eine "leichte Verbesserung" beim bereinigten Gruppen-EBIT nach 58,7 Millionen Euro im Vorjahr erwartet, teilte der Osram-Wettbewerber am Dienstagmorgen mit.

Im ersten Halbjahr (Mai bis Oktober) ging der Konzernumsatz um rund 5 Prozent auf 667,3 Millionen Euro zurück. Belastet wurde die Umsatzentwicklung durch negative Währungseffekte von 24,3 Millionen Euro.

Zudem wirkten sich die fehlenden Umsatzbeiträge aus dem Verkauf des Geschäfts mit Werbebeleuchtung im November 2015 negativ auf den Umsatz aus. Die Währungseffekte sind vor allem auf die Aufwertung des Euro gegenüber dem britischen Pfund zurückzuführen. Währungsbereinigt sank der Konzernumsatz im Berichtszeitraum um 1,5 Prozent.

LED-Produkte sind gefragt

Von einer "hohen Dynamik" sprach Zumtobel nach wie vor im Bereich der LED-Produkte. Der Gesamtumsatz mit LED-Produkten stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 10,4 Prozent auf 478,8 Millionen Euro. Der LED-Anteil am Gruppenumsatz erhöhte sich damit innerhalb von 12 Monaten auf 71,8 Prozent von vorher 61,8 Prozent.

Das um Sondereffekte bereinigte Gruppen-EBIT legte um 23 Prozent auf 52 Millionen Euro zu. Hier hätten sich die umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen positiv bemerkbar gemacht, so der Konzern weiter. Die Umsatzrendite stieg trotz anhaltenden Preisdrucks auf 7,8 Prozent von 6 Prozent im Vorjahr und laut Zumtobel geht dies auf Effizienzsteigerungen im Bereich der Produktion und des Vertriebs sowie auf geringere Kosten bei neu eingeführten Produkten zurück.

Die Sonderbelastungen im Zusammenhang mit der Restrukturierung erhöhten sich auf 7,7 von vorher 5,4 Millionen Euro. Diese entfielen größtenteils auf die Schließung des Produktionswerkes im hessischen Usingen zum Jahresende. Das Periodenergebnis lag mit 27,6 Millionen fast auf dem Vorjahresniveau von 27,5 Millionen Euro.