Panasonic Lithium-Ion

Der japanische Panasonic-Konzern macht sich nach dem Unfall mit einem Tesla im Mai keine Sorgen um sein Batteriegeschäft und die Zusammenarbeit mit dem US-Elektroautobauer. - Bild: Panasonic/kru

Die Einnahmen aus dem Verkauf von Fahrzeugbatterien an Tesla und Andere würden sich in den nächsten drei Jahren auf rund 4 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppeln, erwartet Panasonic.

Das Unternehmen ist Exklusivlieferant von Lithium-Ionen-Batterien für die Tesla-Autos Model S und Model X sowie dem neuen Model 3, mit dem Tesla im kommenden Jahr den Massenmarkt bedienen will. Die beiden Unternehmen bauen derzeit gemeinsam eine "Gigafabrik" für Batterien in Nevada, für bis zu 5 Milliarden Dollar.

Derzeit würden die Maschinen installiert, der Unfall habe auf die Pläne, das Werk in diesem Jahr zu eröffnen, keinen Einfluss, sagte Kenji Tamura, Leiter des Energiegeschäfts bei Panasonic. Außer in den USA baut Panasonic derzeit auch ein Batterienwerk in China, es soll im März 2018 den Betrieb aufnehmen. Im April war ein Batterie-Forschungs- und Entwicklungszentrum in Yokohama eröffnet worden.

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