Frankfurter Börse

Voltabox geht an die Börse. - Bild: Pixabay

Der Börsenstart im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse ist noch für Herbst 2017 geplant.

Das Geld aus dem Börsengang soll in die Produktentwicklung, den Ausbau der Produktionskapazitäten und die Rückzahlung eines Gesellschafterdarlehens von Paragon fließen. Zudem soll Voltabox flexibler werden, um auch über Akquisitionen weiter zu wachsen.

Beim IPO sollen 5 Millionen Aktien zuzüglich einer Mehrzuteilungsoption von 0,825 Millionen Aktien aus einer Kapitalerhöhung platziert werden. Dazu kommen weitere 0,5 Millionen Aktien aus dem Bestand von Paragon. Die Mutter will auch langfristig Mehrheitsaktionärin bei Voltabox bleiben. Der Streubesitz soll nach dem Börsengang 40 Prozent betragen.

Ziel sei es den Umsatz zu vervierfachen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte Voltabox einen Umsatz von 14,5 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2017 betrugen die Erlöse 10,6 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im ersten Halbjahr bei minus 0,7 Millionen Euro nach einem operativen Verlust von 1,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Im gesamten Jahr 2016 fuhr Voltabox einen EBIT-Verlust von 3,7 Millionen Euro ein. Im Juni war das EBIT nach Unternehmensangaben erstmals positiv.

"Seit der Ausgründung von Voltabox im Jahr 2014 aus der Paragon AG hat sich der Umsatz jedes Jahr nahezu verdoppelt. Für das Gesamtjahr 2017 rechnen wir mit einem Umsatz von rund 25 Millionen Euro bei einem positiven EBIT", sagte Finanzchef Andres Klasing.

"Unser weiteres Wachstum ist mit einem Auftragsbuch von derzeit gut 800 Millionen Euro vorgezeichnet", wie Voltabox-Chef Jürgen Pampel sagte. "Allein in den kommenden zwei Jahren wollen wir unseren Umsatz vervierfachen."

Beim Börsengang fungiert das Bankhaus Lampe als Sole Global Coordinator und gemeinsam mit Hauck & Aufhäuser als Joint Bookrunner.