Pfeiffer Vacuum Prognose 2016

Trotz einem eher mauen zweiten Quartal hat Pfeiffer Vacuum seine Prognose für das Gesamtjahr 2016 bestätigt. - Bild: Pfeiffer Vacuum

Während der Umsatz mit 113,3 Millionen Euro um 3,7 Prozent rückläufig war, verdiente die Pfeiffer Vacuum Technology AG aus dem mittelhessischen Asslar operativ bzw unterm Strich mit 14 Millionen Euro bzw 9,7 Millionen Euro in etwa so viel wie im Vorjahreszeitraum.

"Nach sechs Monaten liegen wir im Umsatz etwa auf dem Niveau des Vorjahres", sagte Vorstandsvorsitzender Manfred Bender. Das Geschäft sei von einer Vielzahl kleinerer Projekte geprägt gewesen. Alle Marktsegmente würden über dem Vorjahr liegen - mit Ausnahme des Halbleitermarktes, "bei dem wir jedoch ein Anziehen der Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte erwarten", so Bender.

Daher halte der TecDAX-Konzern an seiner Jahresprognose fest, die einen Umsatz von rund 470 Millionen Euro sowie eine deutliche Verbesserung des Betriebsergebnisses und der EBIT-Marge gegenüber dem Vorjahr vorsieht.

"Zahlen durchweg enttäuschend"

An der Frankfurter Börse kommen die Zahlen von Pfeiffer Vacuum indes alles andere als gut an. Im TecDAX stellt die Aktie des Unternehmens mit einem Abschlag von über 5 Prozent am heutigen Dienstag das Schlusslicht.

"Die Zahlen sind durch die Bank weg enttäuschend ausgefallen", kommentiert ein Börsen-Händler. Vor allem die Ergebnisseite liege deutlich unterhalb der Erwartung. Auch der Auftragseingang mit 114,1 Millionen Euro liefere keine positive Überraschung. "Der bestätigte Ausblick ist nun ambitioniert", fasst der Händler zusammen.