Der Vakuumpumpenhersteller Pfeiffer Vacuum Technology hat 2015 die eigenen Ziele übertroffen.

Der Vakuumpumpenhersteller Pfeiffer Vacuum Technology hat 2015 die eigenen Ziele übertroffen. - Bild Pfeiffer Vacuum

2015 schaffte der Konzern nach vorläufigen Berechnungen einen Umsatz von 451,5 Millionen Euro, 11,0 Prozent mehr als im Vorjahr. Analysten hatten hier ein wenig mehr erwartet. Pfeiffer Vacuum Technology selbst hatte mit 430 bis 450 Millionen Euro geplant.

Das Betriebsergebnis belief sich auf 60,8 Millionen nach 44,7 Millionen Euro im Vorjahr und traf damit die Konsensschätzung der Beobachter. Die operative Marge stieg auf 13,5 Prozent von 11,0 Prozent. Angestrebt worden war eine "deutliche Verbesserung". Auch mit einem Auftragseingang von rund 457 Millionen Euro erfüllte Vacuum die Erwartung der Analysten. Im Vorjahr waren es 404,9 Millionen Euro. Die Book-to-Bill Ratio, das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz, lag 2015 bei 1,01 (Vorjahr: 1,00). Zum Ende des Jahres standen Aufträge für 64,7 Millionen Euro in den Büchern.

Vorstandsvorsitzender Manfred Bender gab sich zufrieden: "Nach drei rückläufigen Jahren ist es uns gelungen, den Umsatz des Unternehmens signifikant zu steigern. Die bereits gute Profitabilität konnte weiter gesteigert werden." Dabei hätten alle Marktsegmente zum Wachstum beigetragen. Am besten entwickelte sich das Geschäft im Halbleiter- und im Analytikmarkt.

Das vollständige, auditierte Ergebnis will das Unternehmen am Tag der Bilanzpressekonferenz, dem 23. März 2016, bekanntgeben.