Philips Lighting, Quartalszahlen

Philips Lighting verzeichnete im ersten Quartal ein Wachstum in Europa. - Bild: Philips

Das bereinigte EBITA erhöhte der Osram-Wettbewerber auch dank Einsparungen auf der Materialbeschaffungsseite um 17 Prozent auf 142 Millionen Euro. Die Einnahmen lagen bei 1,69 nach 1,70 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

Auf vergleichbarer Basis bremste der Umsatzrückgang auf 0,8 Prozent ab. Das sei eine Verbesserung zu den vorangegangenen Quartalen, teilte Philips Lighting mit, das im vergangenen Jahr von Philips abgespalten wurde. Der Mutterkonzern hatte ein Viertel der Beleuchtungstochter an die Börse gebracht und will sich in den kommenden Jahren komplett von Philips Lighting trennen.

In Europa und der restlichen Welt verzeichnete Philips Lighting in dem Dreimonatszeitraum ein Wachstum, während in Amerika ein beschleunigter Rückgang im konventionellen Beleuchtungsgeschäft sowie die schwächeren Marktbedingungen belastet hätten. Philips Lighting leidet wie die Wettbewerber derzeit darunter, dass das Geschäft mit herkömmlichen Glühbirnen und Kompaktleuchtstoffröhren schrumpft. Gefragt sind unterdessen Lampen mit LED-Technik. Im ersten Quartal stiegen die LED-Umsätze bei Philips Lighting um 19 Prozent.

Philips Lighting sieht mit Zuversicht in die Zukunft und erklärt, man sei auf dem Weg, die bereinigte Marge 2017 weiter um 50 bis 100 Basispunkte zu verbessern. Das liege im Rahmen des kommunizierten Mittelfristausblicks, wonach die bereinigte EBITA-Marge sukzessive auf 11 bis 13 Prozent erhöht werden soll, erklärten die Niederländer weiter.

Weiter zum Ausblick hieß es, "wir sind zwar angesichts der weltweiten wirtschaftlichen Unsicherheit nach wie vor vorsichtig eingestellt, doch wir halten an unserer Zielsetzung fest, in diesem Jahr zu einem positiven vergleichbaren Umsatzwachstum zurückzukehren."