Philips Firma

Philips sagt wegen des Widerstands von Aufsichtsbehörden den Verkauf von Teilen seiner Lichtsparte ab. - Bild: Philips

Das teilte der niederländische Elektronikkonzern am Freitag mit. Grund seien Bedenken in den USA, weshalb die beiden Unternehmen dort keine Genehmigung für den Deal erhalten hätten. Philips spreche nun mit anderen interessierten Parteien, die an dem unter dem Namen Lumileds firmierenden Geschäft interessiert seien.

Philips hatte im März 2015 bekanntgegeben, dass der chinesische Investmentfonds einen Anteil von 80 Prozent an der Lumileds-Sparte für 3,3 Milliarden US-Dollar übernehmen will. Der Osram-Rivale will sich auf Medizintechnik und Consumer Lifestyle konzentrieren und daher das Lichtgeschäft abspalten und - bis auf den separaten Verkauf der Bereiche Autolicht und LED - an die Börse bringen.

Ganz überraschend kommt die Absage des Deals aber nicht: Der Ausschuss der US-Regierung zur Kontrolle von Auslandsinvestitionen (CFIUS) hatte bereits im Oktober "gewisse unvorhergesehene Bedenken" gegen die Transaktion angekündigt.