Philips

Nach dem jüngsten Konzernumbau konzentriert sich Philips sich nun auf die Medizintechnik und Körperpflegegeräte.- Bild: Philips

Philips-Chef Frans van Houten bezeichnet das erste Quartal als "solide".

In dem Dreimonatszeitraum kletterte der Umsatz auf 5,7 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis war dies ein Wachstum von 2 Prozent und die Sparte Healthtech schraubte den Umsatz um 3 Prozent hoch.

Das bereinigte (EBITA) legte von 374 auf 442 Millionen Euro zu, die bereinigte Marge wuchs um 90 Basispunkte. Analysten hatten mit einem Umsatz von 5,5 Milliarden Euro und einem EBITA von 425 Millionen Euro gerechnet.

Den Ausblick hat Philips bekräftigt. Philips will den Umsatz mittelfristig mit einer Jahresrate von 4 bis 6 Prozent steigern. Zudem will der Konzern die bereinigte EBITA-Marge in den nächsten drei bis vier Jahren im Schnitt um 100 Basispunkte verbessern. Die Koninklijke Philips NV will außerdem jährlich 1 Milliarde bis 1,5 Milliarden Euro Barmittel generieren.

Die Niederländer haben ihren Konzern jüngst umgekrempelt und konzentrieren sich nun auf die Medizintechnik und Körperpflegegeräte. Die Unterhaltungselektronik wurde schon vor Jahren verkauft, die Lichttechnik im vergangenen Jahr abgespalten. In der Medizintechnik muss sich Philips dem Wettbewerb auch mit Siemens stellen. Allerdings sind die Niederländer in dem Bereich noch nicht so profitabel wie die Münchner.