Phoenix Solar

Arbeiter tragen ein Solarmodel auf der Dachanlage der Neuen Messe München. - Bild: Phoenix Solar AG

Der Umsatz kletterte aufgrund der Fertigstellung mehrere großer Photovoltaikkraftwerke in den USA um 102 Prozent auf 9,9 Millionen Euro. Da mehrere akquirierte Projekte in der Region nun angelaufen sind, rechnet das Management ab dem zweiten Quartal mit weiteren Umsatzzuwächsen.

Die Ergebnisentwicklung bildete den erfreulichen Umsatzanstieg nicht adäquat ab. So blieb das EBIT mit 2,5 Millionen Euro in der Verlustzone und verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr nur leicht um 0,1 Millionen Euro. Schuld an der unterproportionalen EBIT-Entwicklung waren laut Unternehmen der Verbrauch von Gewährleistungsrückstellungen und die Auflösung von Sicherheitsrückstellungen im ersten Quartal 2015, die zu einem hohen Rohertrag beigetragen hatten. Im ersten Quartal 2016 hätten dagegen nachlaufende Kosten aus einem Projekt den Materialaufwand zusätzlich belastet. Der Konzernverlust nach Dritten wuchs auf 3,7 von 3,4 Millionen Euro.

Der Auftragsbestand des Photovoltaik-Systemhauses mit Sitz in Sulzemoos betrug per Ende März 189,4 Millionen Euro und lag damit um rund 44 Prozent über dem Vorjahresniveau. Für einen in dem Betrag enthaltenen Auftrag sei allerdings bisher noch keine Baufreigabe erteilt worden, räumte der Konzern ein. Ein Großteil der für 2016 avisierten Umsätze sei aber durch bestehende Aufträge gesichert, heißt es weiter.

Phoenix Solar hält nach dem ersten Quartal mit Verweis auf ein reges Marktwachstum an der Prognose für 2016 fest und erwartet weiterhin Umsatzerlöse von 180 bis 210 Millionen Euro und ein EBIT zwischen 2 und etwas über 4 Millionen Euro.

 

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Die 10 gefährlichsten Industrieberufe

  • Platz 10. Vergleichsweise soft geht es in der Lederindustrie zu: 24 von tausend Mitarbeitern erleiden jährlich ernstere Verletzungen. Zur Branche zählen neben Fahrzeugausstattern auch Raumausstatter, Polsterer und Lederhersteller. - Bild: Jaguar

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  • Platz 9. In der Energieerzeugung bis 5 Megawatt erwischt es pro Jahr 34 von tausend Angestellten, typische Berufe befassen sich hier mit dem Betrieb von Ver- und Entsorgungsnetzen aller Art, aber auch mit der Energie- und Fernwärmeerzeugung. - Bild: Morguefile

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  • Platz 8. Ohne Schutzkleidung riskant: gehört unter anderem der Einsatz von Kühlschmierstoffen bei der spanenden Metallbearbeitung. Spezifische Zahlen je nach Berufszweig kann die Berufsgenossenschaft für die Metallverarbeitung, die KFZ-Herstellung und den KFZ-Erhalt nicht liefern. - Bild: Morguefile

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  • Platz 7. Im Schnitt verletzen sich hier jedoch immerhin 39 von tausend Mitarbeitern. Das Bild zeigt beispielhaft die Autoherstellung bei Mercedes-Benz. - Bild: Daimler AG

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  • Platz 6. Jugendliche schnuppern auf einer Münchener Messe in das Metallhandwerk hinein.- Bild: Metallhandwerk.de

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  • Platz 5. Es muss nicht immer gleich die Bohrplattform explodieren: Im Bereich Baustoffe, Steine und Erden, dazu zählen neben Naturstein und Betonwaren auch Erdöl und Erdgas, verunfallen 41 von tausend Mitarbeitern. - Bild: Morguefile

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  • Platz 4. 42 von tausend Angestellten kommen bei der Oberflächenbehandlung zu Schaden. Beim Verändern von Oberflächen kommt es auf den Gesundheitsschutz vor allem durch gesundheitsgefährdende chemische Bestandteile in den Beschichtungsstoffen an. - Bild: AHC Oberflächentechnik GmbH

    Platz 4. 42 von tausend Angestellten kommen bei der Oberflächenbehandlung zu Schaden. Beim Verändern von Oberflächen kommt es auf den Gesundheitsschutz vor allem durch gesundheitsgefährdende chemische Bestandteile in den Beschichtungsstoffen an. - Bild: AHC Oberflächentechnik GmbH

  • Platz 3. Auch bei den elektrischen Großgeräten geht es hart zur Sache: Ebenfalls 42 von tausend Angestellten der Hersteller von Elektromotoren, Schweißmaschinen, Hoch- und Niederspannungsgeräten und industriellen Anlagen verletzen sich pro Jahr im Job. - Bild: Siemens

    Platz 3. Auch bei den elektrischen Großgeräten geht es hart zur Sache: Ebenfalls 42 von tausend Angestellten der Hersteller von Elektromotoren, Schweißmaschinen, Hoch- und Niederspannungsgeräten und industriellen Anlagen verletzen sich pro Jahr im Job. - Bild: Siemens

  • Platz 2. Als nächstes folgt der verwandte Bereich der elektrischen Großinstallationen, zu dem die Herstellung, Errichtung, Betriebsführung und Instandhaltung von elektrischen Anlagen zum Beispiel der Bahninfrastruktur gehören. Hier kommen 47 von tausend Mitarbeitern zu Schaden. - Bild: Deutsche Bahn AG

    Platz 2. Als nächstes folgt der verwandte Bereich der elektrischen Großinstallationen, zu dem die Herstellung, Errichtung, Betriebsführung und Instandhaltung von elektrischen Anlagen zum Beispiel der Bahninfrastruktur gehören. Hier kommen 47 von tausend Mitarbeitern zu Schaden. - Bild: Deutsche Bahn AG

  • Platz 1. Achtung Leiterunfall: Die Errichtung und Instandhaltung von elektrischen Anlagen im Wohn- und Geschäftsbereich, zum Beispiel in der Haustechnik oder bei Blitzableitern, führt die Liste der Berufsfelder mit den meisten Unfällen mit 56 pro tausend Arbeitnehmern klar an. Bild: Morguefile

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