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Die Phoenix Solar AG ist im dritten Quartal kräftig gewachsen und hat unter dem Strich wieder schwarze Zahlen geschrieben. - Bild: Phoenix Solar

Dazu trugen alle drei Kernregionen - die USA, der Nahe Osten und Asien/Pazifik - bei. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) wuchs um 86 Prozent auf 2,0 Millionen Euro.

Der Konzernüberschuss nach Minderheiten lag bei 1,25 Millionen Euro und der Gewinn je Aktie bei 17 Cent. Im Vorjahreszeitraum hatte das Photovoltaik-Systemhaus mit Sitz in Sulzemoos unter dem Strich noch einen Verlust von 68 Millionen Euro oder 1 Cent je Aktie geschrieben.

Vor zwei Tagen hatte die Phoenix Solar AG erst ihre Jahresprognose zurückgenommen. Weil kundenseitig zwei größere Projekte in den USA und der Türkei verschoben worden seien, werde ihre Umsatz- und Ergebnisprognose dieses Jahr nicht erreicht. Diese Umsätze sollen nun voraussichtlich im Laufe des kommenden Jahres statt im vierten Quartal 2016 anfallen, erklärte das ehemalige TecDAX-Unternehmen am 8. November.

Die Umsatzerlöse sieht Phoenix Solar 2016 nun in einer Spanne zwischen 135 Millionen und 150 Millionen Euro, das liegt 50 Millionen Euro unter der bisherigen Prognose. Das operatives Ergebnis (EBIT) schätzt das Unternehmen 2016 nun auf 0,5 Millionen bis 2 Millionen Euro statt ursprünglich 2 Millionen bis 4 Millionen Euro.