Das Konsortium zum Bau und Betrieb der Gaspipeline South Stream von Russland nach Südeuropa verhandelt mit mehreren deutschen Unternehmen über einen möglichen Beitritt zu dem Projekt.

LONDON (Dow Jones/ks)–Dies sagte der CEO von South Stream, Marcel Kramer. Der Manager wollte allerdings keine Namen von deutschen Unternehmen nennen. Er sagte lediglich, das Projekt würde einen starken neuen Partner begrüßen.

Eines der Konsortiumsmitglieder, der italienische Versorger Eni, hatte Anfang Oktober gesagt, die BASF-Tochter Wintershall habe Interesse an einem Beitritt zu dem Projekt gezeigt. Neben Eni sind noch der russische Gasförderer Gazprom und die Electricite de France Mitglied in dem Pipelinekonsortium. Derzeit läuft eine Machbarkeitsstudie zu dem Projekt.

Kramer sagte, die endgültigen Kosten für South Stream würden wahrscheinlich höher als 10 Mrd Euro liegen, Schätzungen von über 20 Mrd Euro schienen aber übertrieben.