Bei Mitarbeiter bei DMG Mori haben dem Unternehmen zu einem Rekordjahr verholfen.

Bei Mitarbeiter bei DMG Mori haben dem Unternehmen zu einem Rekordjahr verholfen. - Bild: DMG Mori

Der Auftragseingang stieg laut Mitteilung um +16 Prozent auf 2.754,8 Millionen Euro (Vorjahr: 2.369,9 Millionen Euro). Bereinigt um die Effekte aus der Neuausrichtung 2016 − wie unter anderem die veränderte Vertriebs- und Servicestruktur in Asien und Amerika − stieg der Auftragseingang sogar um +23 Prozent. Der weltweite Werkzeugmaschinen-Verbrauch stieg um +4,5 Prozent. Damit sei DMG Mori stärker gewachsen als der Markt, so das Unternehmen. Der Umsatz stieg um +4 Prozent auf 2.348,5 Millionen Euro (Vorjahr: 2.265,7 Millionen Euro). Strukturbereinigt nahm der Umsatz um +9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Diese Entwicklung zeige: Mit der Konzentration auf das Kerngeschäft und dem Ausbau strategischer Zukunftsfelder habe DMG Mori die richtigen Maßnahmen getroffen und erfolgreich umgesetzt.

Vorstandsvorsitzender Christian Thönes: „Unsere Erfolge im Geschäftsjahr 2017 können sich sehen lassen. Wir haben Rekordwerte bei Auftragseingang, Umsatz und Free Cashflow erreicht. Zudem haben wir wichtige Zukunftsfelder aktiv besetzt: Mit IIstos, Adamos und Werkbliq haben wir unsere Digitalisierungsstrategie ausgebaut, mit Heitec unsere Kompetenz in der Automatisierung erweitert und mit Realizer das Additive Manufacturing gestärkt.“

Der Auftragseingang stieg laut DMG Mori auf 2.754,8 Millionen Euro und konnte nach dem Rekordwert des Vorjahres (2.369,9 Millionen Euro) mit +16 Prozent noch einmal deutlich gesteigert werden. Strukturbereinigt stieg der Auftragseingang sogar um +23 Prozent. Im vierten Quartal lagen die Bestellungen bei 666,2 Millionen Euro (Vorjahresquartal: +9 Prozent; 610,3 Millionen Euro). Die Aufträge aus dem Inland nahmen um +8 Prozent auf 825,7 Millionen Euro zu (Vorjahr: 763,0 Millionen Euro). Die Auslandsbestellungen betrugen 1.929,1 Millionen Euro (+20 Prozent; Vorjahr: 1.606,9 Millionen Euro). Damit erhöhte sich der Auslandsanteil auf 70 Prozent (Vorjahr: 68 Prozent).

Umsatz steigt

Der Umsatz stieg um +4 Prozent auf 2.348,5 Millionen Euro und erreichte damit ebenfalls einen neuen Höchstwert (Vorjahr: 2.265,7 Millionen Euro). Bereinigt um die Effekte aus der Neuausrichtung erhöhte sich der Umsatz um +9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im vierten Quartal stieg der Umsatz um 55,7 Millionen Euro bzw. +9 Prozent auf 692,3 Millionen Euro (Vorjahr: 636,6 Millionen Euro).

Auch beim Ergebnis legte DMG Mori nach eigener Aussage weiter zu: Das EBITDA verbesserte sich um 49 Prozent auf 252,9 Millionen Euro (Vorjahr: 169,7 Millionen Euro). Das EBIT erhöhte sich um 73 Prozent auf 180,1 Millionen Euro (Vorjahr: 104,0 Millionen Euro) und das EBT stieg um 87 Prozent auf 176,4 Millionen Euro (Vorjahr: 94,1 Millionen Euro). Der Konzern weist zum 31. Dezember 2017 ein EAT von 118,4 Millionen Euro aus – ein Plus von 149 Prozent (Vorjahr: 47,5 Millionen Euro).

Im vierten Quartal verbesserte sich das EBITDA auf 90,1 Millionen Euro (Vorjahr: 23,4 Millionen Euro), das EBIT erhöhte sich auf 60,9 Millionen Euro (Vorjahr: 0,0 Millionen Euro) und das EBT stieg auf 60,0 Millionen Euro (Vorjahr: -4,9 Millionen Euro). Der Konzern weist im vierten Quartal ein EAT von 37,9 Millionen Euro aus (Vorjahr: -21,4 Millionen Euro). Neben der guten Ertragslage hat sich auch die Finanzlage im Gesamtjahr positiv entwickelt: Der Free Cashflow verbesserte sich um 99,9 Millionen Euro auf den Rekordwert von 142,4 Millionen Euro (+235 Prozent; Vorjahr: 42,5 Millionen Euro).

Neues Vorstandsressort

Mit Wirkung zum 15. Mai 2018 wird Michael Horn (46) das Vorstandsressort Produktion, Logistik und Qualität verantworten. Damit optimiert DMG Mori nach eigener Aussage wichtige Innovationsfelder, wie die Digitalisierung der Produktions- und Logistikprozesse sowie die „First Quality“-Strategie.

Vorstandsvorsitzender Christian Thönes: „Wir freuen uns, mit Michael Horn eine starke Persönlichkeit für unser Vorstandsteam gewonnen zu haben. Gemeinsam treiben wir die Dynamik von DMG Mori weiter voran.“ Derzeit ist Horn Vorstandsmitglied der Körber AG, Hamburg.

Ausblick 2018

In das neue Geschäftsjahr sei man erfolgreich gestartet: Auf der Traditions-Hausausstellung in Pfronten habe man mit einem Auftragseingang von über 285 Millionen Euro und rund 8.500 internationalen Fachbesuchern erneut Rekordwerte erzielt. Weitere Details zur Geschäftsentwicklung 2018 werden anlässlich der Bilanz-Pressekonferenz am 13. März 2018 bekanntgegeben.

Alle Zahlen sind vorläufig; sie stehen unter dem Vorbehalt der Abschlussprüfung und Billigung des Abschlusses durch den Aufsichtsrat.

DMG Mori

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    Mit der Herstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und -verarbeitung machte der Maschinenbau im Jahr 2016 einen Umsatz von 1,7 Milliarden Euro (2015: 1,5 Milliarden Euro). Das ist Platz 14 im Umsatzranking. - Quelle: Statista; Bild: Pixabay

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    2016 setzte die Herstellung von Maschinen für Metallerzeugung, Walzwerkseinrichtungen usw. 2,3 Milliarden Euro um (2015: 1,9 Milliarden Euro). Das macht Platz 13 im Umsatzranking. - Quelle: Statista; Bild: Pixabay

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    Mit der Herstellung von Öfen und Brennern machte der Maschinenbau im Jahr 2016 2,2 Milliarden Euro Umsatz (2015: 2 Milliarden Euro). Das ergibt Platz 12 für die Branche. - Quelle: Statista; Bild: Pixabay

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    Mit einem Umsatz von 4,5 Milliarden Euro im Jahr 2016 landet die Herstellung von Maschinen für die Textil- und Bekleidungsherstellung und Lederverarbeitung auf Platz 11 (2015: 4,6 Milliarden Euro). - Quelle: Statista; Bild: Pixabay

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    Auf Platz 10 landen die Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen. Die Branche erzielte im Jahr 2016 einen Umsatz von 5,3 Milliarden Euro (2015: 5,1 Milliarden Euro). - Quelle: Statista; Bild: Michael KR/Wikimedia/CC-BY-SA 4.0

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    Auf Platz 9 im Umsatzranking landet die Herstellung von hydraulischen und pneumatischen Komponenten. 2016 erzielte die Branche einen Umsatz von 8,1 Milliarden Euro (2015: 7,7 Milliarden Euro). - Quelle: Statista; Bild: Pixabay

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    Im Jahr 2016 wurden mit der Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen 9,6 Milliarden Euro umgesetzt (2015: 9,5 Milliarden Euro). Das bedeutet Platz 8 im Umsatzranking. - Quelle: Statista; Bild: Pixabay

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    Mit einem Umsatz von 10,1 Milliarden Euro im Jahr 2016 (2015: 9,8 Milliarden Euro) landet die Armaturenbranche auf Platz 7. - Quelle: Statista; Bild: Pixabay

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    11,5 Milliarden Euro Umsatz wurde 2016 in Deutschland mit der Herstellung von Pumpen und Kompressoren erzielt (2015: 11,9 Milliarden Euro). Das macht Platz 6 im Ranking. - Quelle: Statista; Bild: Pixabay

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    Die Herstellung von Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen machte im Jahr 2016 einen Umsatz von 11,9 Milliarden Euro (2015: 12,3 Milliarden Euro). Das bedeutet Platz 5. - Quelle: Statista; Bild: Pixabay

  • Umsatzranking,Maschinenbau,Kältetechnik,Klimatechnik

    Mit einem Umsatz von 14 Milliarden Euro im Jahr 2016 landet die Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen für Gewerbe auf Platz 4. 2015 hatte sie Branche 13,3 Milliarden Euro umgesetzt. - Quelle: Statista, Bild: Pixabay

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    Platz 3 mit einem Umsatz von 15,8 Milliarden Euro im Jahr 2016 belegt die Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln. 2015 machte die Branche einen Umsatz von 15,3 Milliarden Euro. - Quelle: Statista; Bild: Toyota Material Handling

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    Auf Platz 2 mit einem Umsatz von 18,1 Milliarden Euro im Jahr 2016 (2015: 18,2 Milliarden Euro) landet die Antriebstechnik - genau gesagt die Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern, Antriebselementen. Quelle: Statista; Bild: Pixabay

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    Auf Platz 1 und damit die Umsatzkönigsdisziplin des deutschen Maschinenbaus ist die Herstellung von Werkzeugmaschinen. Damit wurden im Jahr 2016 20,5 Milliarden Euro umgesetzt (2015: 19.6 Milliarden Euro. - Quelle: Statista; Bild: Grob