PNE Wind AG

Das Cuxhavener Unternehmen erhofft sich damit mittelfristig eine Verstetigung seiner Ergebnisse und bessere Margen. - Bild: PNE Wind AG

Künftig sollen durch die Verbindung der verschiedenen erneuerbaren Energien auch Kraftwerke und Insellösungen entstehen. Darüber hinaus plant PNE Wind AG, durch Kooperationen, Beteiligung an und Übernahmen von Unternehmen aus der Photovoltaik-, Batterie- und Speicherbranche anorganisch zu wachsen.

Neben den etablierten Märkten wie Deutschland, Frankreich und den USA will PNE Wind Schwellenländer, die einen hohen Energiebedarf haben und bisher wenig in erneuerbare Energien investiert sind, stärker in den Fokus nehmen. Dazu gehören Lateinamerika, der mittlere und ferne Osten und Afrika, in denen mit erfahrenen Partnern kooperiert werden soll.

Weiterhin vertreten sein will man in den etablierten Märkten, aber dort sieht PNE Wind begrenzte Wachstumsmöglichkeiten und verschärften Wettbewerb angesichts von Kürzungen der staatlichen Förderungen für Windenergie und Begrenzungen des Ausbaus.

Eine Gruppe von spezialisierten Mitarbeitern in Hamburg soll die neue Strategie erarbeiten. Nach einer Übergangsphase, in der investiert wird, soll die neue Strategie bis 2023 den durchschnittlichen operativen Gewinn steigern.

Mit den Quartalszahlen Anfang November kündigte PNE Wind ein strategisches Konzept als Antwort auf die veränderten Rahmenbedingungen in der Branche an.

Das Unternehmen hat im dritten Quartal erstmals dieses Jahr einen kleinen Gewinn verbucht, nach roten Zahlen in der ersten Jahreshälfte.