Matthias Müller: "Wie alle Automobilhersteller steht auch Porsche vor großen Herausforderungen

Matthias Müller: "Wie alle Automobilhersteller steht auch Porsche vor großen Herausforderungen durch eine volatile Wirtschaftslage, die Erfüllung von Emissionsnormen, die Entwicklung alternativer Antriebe und die fortschreitende Digitalisierung." - Bild: dpa

Wie alle Automobilhersteller stehe auch Porsche vor großen Herausforderungen durch eine volatile Wirtschaftslage, die Erfüllung von Emissionsnormen, die Entwicklung alternativer Antriebe und die fortschreitende Digitalisierung, sagte der Vorstandschef Matthias Müller. “Diese binden Kapazitäten und erfordern große Investitionen. Deshalb prüfen und optimieren wir alle Prozesse und Abläufe im Unternehmen und stellen rechtzeitig die richtigen Weichen.”

Zuffenhausen erhält neues Motorenwerk

Bereits zuvor hatte Porsche große Investitionen angekündigt. Das Stammwerk Zuffenhausen erhält beispielsweise ein neues Motorenwerk sowie einen neuen Karosseriebau, zudem wird die Montagelinie erweitert. Denn ab August kommenden Jahres sollen neben 911 und Boxster auch der Cayman in Zuffenhausen produziert werden. Auch in Weissach und Ludwigsburg wird weiter investiert.

Flexiblere Arbeitszeitmodelle und neue Arbeitszeitregelung

Betriebsratschef Uwe Hück erklärte, die Arbeitnehmervertretung habe viele ihrer Interessen durchgesetzt. Er forderte zugleich eine weitere Baureihe für Zuffenhausen.

Arbeitszeitmodelle seien nun flexibler gestaltet worden, eine neue Arbeitszeitregelung ermögliche es besonders belasteten Mitarbeitern früher in Rente zu gehen. Die sozialen Standards blieben jedoch erhalten, so schließt die VW-Tochter beispielsweise betriebsbedingte Kündigungen für die rund 13.000 Beschäftigten an den drei Standorten bis ins Jahr 2020 aus, teilte das Unternehmen weiter mit.

Porsche/Dow Jones Newswires/Stuttgarter Nachrichten/Guido Kruschke