Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche ruft weltweit seinen Plug-In-Hybrid-Sportwagen 918 Spyder

Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche ruft weltweit seinen Plug-In-Hybrid-Sportwagen 918 Spyder zur Überprüfung des elektrischen Leitungssatzes in die Werkstatt. - Bild: Porsche

Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche ruft weltweit seinen Plug-In-Hybrid-Sportwagen 918 Spyder zur Überprüfung des elektrischen Leitungssatzes in die Werkstatt.

Betroffen seien alle Fahrzeuge des Modells, die bis Ende April diesen Jahres ausgeliefert worden seien, teilte das Unternehmen mit.

In Deutschland seien 76, in der Schweiz 28 Fahrzeuge des Supersportlers betroffen, hieß es in der Mitteilung, ohne jedoch eine weltweite Zahl der bisher ausgelieferten Fahrzeuge zu nennen. Das 887PS-starke Modell war jedoch entsprechend des Namens von Beginn an auf 918 Stück limitiert worden und bereits Ende vergangenen Jahres trotz eines Basispreises von knapp 770.000 Euro ausverkauft.

Überprüfung des elektrischen Leitungssatzes

Die Produktion laufe Ende Juni diesen Jahres planmäßig aus. Dementsprechend sei die Vermutung, dass mehrere hundert Fahrzeuge von dem Defekt betroffen seien, nicht von der Hand zu weisen, sagte ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage.

Bei dem Problem handelt es sich um den elektrischen Leitungssatz des Kühlerlüfters, der möglicherweise von einem Kohlefaserteil beschädigt werden könnte. Das könne zur Folge haben, dass der Motor nicht mehr richtig gekühlt wird, sagte der Sprecher weiter.

Porsche war durch Kunden auf den Defekt aufmerksam geworden. Das Problem sei “nach genauer Untersuchung von Beanstandungen” erkannt und umgehend in der Produktion abgestellt worden. In der Werkstatt werde der Leitungssatz nun überprüft und befestigt, teilte Porsche weiter mit.

Schon im Dezember hatte Porsche mehr als 200 Fahrzeuge des Prestige-Modells wegen eines defekten Fahrwerksbauteils vorsorglich zurückgerufen. Damals waren fehlerhafte Teile einer bestimmten Liefercharge verbaut worden.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke