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Lothar Horn, Vorsitzender des Fachverbands Präzisionswerkzeuge im VDMA: "Insgesamt erreichte der Gesamtumsatz im Jahr 2016 wieder knapp das Niveau aus dem Vorjahr". Bild: VDMA

Die Teilbranchen Zerspanwerkzeuge, Spannzeuge und Werkzeugbau entwickelten sich laut dem VDMA-Fachverband Präzisionswerkzeuge im vergangenen Jahr unterschiedlich gut. Während der Werkzeugbau ein Umsatzplus von 5 Prozent verbuchen konnte, mussten sich die Hersteller von Spannzeugen mit einer Steigerung um 1 Prozent zufriedengeben. Und bei den Zerspanwerkzeugen stagnierte der Umsatz.

Im Werkzeugbau war der Inlandsabsatz der wichtigste Wachstumstreiber. Die Exporte nach Mexiko entwickelten sich sehr erfreulich, so dass das Land auf den vierten Platz der wichtigsten Exportmärkte aufrückte. Bei den Spannzeugen und den Zerspanwerkzeugen stagnierte der Inlandsabsatz.

Die Exporte in das EU-Ausland liefen gut. Die Hersteller von Zerspanwerkzeugen konnten sich über die gute Entwicklung des Indischen Marktes und die Wiederbelebung der Orders aus China freuen. Der Absatz in den USA war 2016 in allen drei Teilbranchen niedriger als im Vorjahr. Die beiden wichtigsten Abnehmerbranchen Automobil und Maschinenbau wuchsen weltweit nur schwach.

Für die Zerspanung und die Spannzeuge ist die Weltleitmesse EMO Hannover vom 18. bis 23. September die wichtigste Branchenmesse in diesem Jahr. Die Werkzeugbauer stellen auf der Moulding Expo vom 30. Mai bis 2. Juni und der Blechexpo vom 7. bis 10. November in Stuttgart aus.

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