Der Verband der italienischen Maschinenbauer Anima hat Alberto Caprari zum neuen Präsidenten

Der Verband der italienischen Maschinenbauer Anima hat Alberto Caprari zum neuen Präsidenten gewählt. - Bild: Caprari

Der Verband der Maschinenbauer Anima als Teil der italienischen Industrie- und Handelsorganisation Confindustria, ähnlich dem BDI, hat Alberto Caprari zum neuen Präsidenten gewählt.

Caprari ist in dritter Generation geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Pumpenherstellers. Er führte zuvor den Vorsitz des Pumpenverbandes Assopompe und war seit 2010 Vize-Präsident von Anima. Dort sind über 1.000 Unternehmen organisiert. Insgesamt erwirtschaftet der italienische Maschinenbau rund 44 Milliarden Euro Jahresumsatz und stellt 59 Prozent der Exportleistung des Landes.

Das Unternehmen Caprari S.p.A mit deutschem Sitz in Fürth zählt zu den weltweit großen Herstellern von Kreisel- und Elektromotorpumpen für Trink-, Brauch- und Abwasser in gewerblichen und kommunalen Anwendungen sowie in der Industrie und der Landwirtschaft. Der Hauptsitz des 1945 gegründeten Familienunternehmens befindet sich im italienischen Modena. Caprari fertigt in drei Ländern und beschäftigt rund 700 Mitarbeiter. Außerhalb Italiens ist der Hersteller mit zehn Niederlassungen vertreten. Über 600 Handels- und Servicestützpunkte in 70 Ländern auf allen Kontinenten umfasst das Netz.

35 Pumpen-Serien mit Förderleistungen bis 300 Kubikmeter pro Minute finden sich im Lieferprogramm. Konstruktionsseitig trimmt der Hersteller seine Produkte auf hohe Leistungs- und Energieeffizienz. Bei Planung, Produktion und Installation setzt man auf neueste Technologien. Im Gegensatz zu anderen Herstellern betreibt Caprari eine eigene Gießerei und Motorenfertigung.

Als weitere Besonderheit geht man weit auf Kundenanforderungen – durch die Anpassung an vorhandene Anlagen, spezielle Materialien und Sonderanfertigungen. Weil auch zusätzliches Equipment wie Steuerungssysteme angeboten wird, kann Caprari Komplettlösungen über das eigene Sortiment hinaus liefern. Als aktuelles Projekt nennt das Unternehmen die Wasserlogistik auf der Weltausstellung in Mailand.

Caprari / Stefan Weinzierl