Hanjin,Insolvenz,Gericht,Liquidierung

Die Reederei Hanjin wird abgewickelt. - Bild: Hanjin

Die einst siebtgrößte Reederei der Welt mit bis zu 7.000 Beschäftigten steht seit August unter Konkursverwaltung und hat seitdem mit nur ein paar Dutzend Mitarbeitern Schiffe, Beteiligungen an Seehäfen und andere Vermögenswerte verkauft.

Nun befand das Gericht, dass eine Abwicklung des Restvermögens den Gläubigern mehr Wert bringen würde. Die Aktie von Hanjin, die bereits vom Handel ausgesetzt ist, wird im Zuge dessen von der Börse genommen.

Die Insolvenz von Hanjin hatte im vergangenen Jahr zu Chaos in den globalen Lieferketten geführt. Zu einem Zeitpunkt waren Hanjin-Schiffe und deren Crews mit Gütern im Volumen von bis zu 14 Milliarden US-Dollar auf See gestrandet, weil Zweifel bestanden, dass Hanjin die Hafengebühren bestreiten kann.