Der französische Autobauer Renault hat im ersten Quartal von einem starken Europa-Geschäft

Der französische Autobauer Renault hat im ersten Quartal von einem starken Europa-Geschäft profitiert und den Umsatz kräftig gesteigert. - Bild: Renault

Der französische Autobauer Renault hat im ersten Quartal von einem starken Europa-Geschäft profitiert und den Umsatz kräftig gesteigert. Gleichzeitig ist der Konzern optimistischer für den europäischen Automarkt.

Der Umsatz der Renault SA kletterte um 13,7 Prozent auf 9,39 Milliarden Euro. Der solide Absatz in Europa glich dabei Schwächen in Russland und Brasilien aus.

Für das laufende Jahr geht Renault in Europa nun von einem Nachfragewachstum nach Neuwagen von 5 Prozent statt zuvor 2 Prozent aus. Im ersten Quartal hat Renault in Europa 9,9 Prozent mehr Autos verkauft als im Vorjahr. Dabei erzielte der Konzern, der Autos sowohl unter seiner namensgebenden Marke als auch der Billigmarke Dacia verkauft, einen Marktanteil von 9,8 Prozent. Dabei schnitt Dacia anders als in den vergangenen Jahren besser ab als die Kernmarke Renault.

Probleme hat Renault wie viele andere Autobauer in Russland. Dort brachen die Verkäufe um 41 Prozent ein. In Brasilien stand ein Minus von 16 Prozent zu Buche.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht