Carlos Ghosn Renault Nissan

Carlos Ghosn: "Die Autobranche entwickelt sich rasant, deshalb müssen Renault und Nissan die Allianz als pragmatisches Business-Tool einsetzen." - Bild: Renault

Die beiden Unternehmen hatten im Dezember angekündigt, alles, was nicht markenspezifisch ist, zusammenzulegen.

Im vergangenen Jahr hatten die beiden Unternehmen, die in der Renault-Nissan- Allianz zusammenarbeiten, unter dem Strich intern insgesamt 4 Milliarden Euro eingespart. Renault und Nissan kooperieren unter anderem in der Produktion, im Einkauf, im Personalbereich und im Lieferkettenmanagement. Jetzt hofft das Duo darauf, auch die beiden Bereiche Qualtitätsmanagement und Kostenplanung zumindest teilweisen zusammenführen. Zudem will es die Synergien in vielen anderen Bereichen steigern, unter anderem im Vertrieb und Marketing, der Produktplanung und im Kundendienst.

Während internationale Autobauer um Marktanteile kämpfen und weltweit expandieren, um in allen Teilen der Welt Wachstum abzuschöpfen, sind Renault und Nissan den eher ungewöhnlichen Weg einer stärkeren Zusammenarbeit gegangen. Die beiden Konzerne sind seit 1999 in einer Allianz, ohne komplett zu fusionieren und haben immer noch eigene Unternehmens- und Markenidentitäten.

  • Mit der Alpine Vision präsentierte Renault ein Showcar, das bereits einen realitätsnahen Ausblick auf das erste Serienmodell gibt. Der Zweisitzer orientiert sich im Design an der legendären A110. Der Serienstart ist für 2017 vorgesehen. - Bild: Renault

    Mit der Alpine Vision präsentierte Renault ein Showcar, das bereits einen realitätsnahen Ausblick auf das erste Serienmodell gibt. Der Zweisitzer orientiert sich im Design an der legendären A110. Der Serienstart ist für 2017 vorgesehen. - Bild: Renault

  • Mit der Alpine Vision präsentierte Renault ein Showcar, das bereits einen realitätsnahen Ausblick auf das erste Serienmodell gibt. Der Zweisitzer orientiert sich im Design an der legendären A110. Der Serienstart ist für 2017 vorgesehen. - Bild: Renault

    Mit der Alpine Vision präsentierte Renault ein Showcar, das bereits einen realitätsnahen Ausblick auf das erste Serienmodell gibt. Der Zweisitzer orientiert sich im Design an der legendären A110. Der Serienstart ist für 2017 vorgesehen. - Bild: Renault

  • Mit der Alpine Vision präsentierte Renault ein Showcar, das bereits einen realitätsnahen Ausblick auf das erste Serienmodell gibt. Der Zweisitzer orientiert sich im Design an der legendären A110. Der Serienstart ist für 2017 vorgesehen. - Bild: Renault

    Mit der Alpine Vision präsentierte Renault ein Showcar, das bereits einen realitätsnahen Ausblick auf das erste Serienmodell gibt. Der Zweisitzer orientiert sich im Design an der legendären A110. Der Serienstart ist für 2017 vorgesehen. - Bild: Renault

  • Mit der Alpine Vision präsentierte Renault ein Showcar, das bereits einen realitätsnahen Ausblick auf das erste Serienmodell gibt. Der Zweisitzer orientiert sich im Design an der legendären A110. Der Serienstart ist für 2017 vorgesehen. - Bild: Renault

    Mit der Alpine Vision präsentierte Renault ein Showcar, das bereits einen realitätsnahen Ausblick auf das erste Serienmodell gibt. Der Zweisitzer orientiert sich im Design an der legendären A110. Der Serienstart ist für 2017 vorgesehen. - Bild: Renault

  • Mit der Alpine Vision präsentierte Renault ein Showcar, das bereits einen realitätsnahen Ausblick auf das erste Serienmodell gibt. Der Zweisitzer orientiert sich im Design an der legendären A110. Der Serienstart ist für 2017 vorgesehen. - Bild: Renault

    Mit der Alpine Vision präsentierte Renault ein Showcar, das bereits einen realitätsnahen Ausblick auf das erste Serienmodell gibt. Der Zweisitzer orientiert sich im Design an der legendären A110. Der Serienstart ist für 2017 vorgesehen. - Bild: Renault

  • Mit der Alpine Vision präsentierte Renault ein Showcar, das bereits einen realitätsnahen Ausblick auf das erste Serienmodell gibt. Der Zweisitzer orientiert sich im Design an der legendären A110. Der Serienstart ist für 2017 vorgesehen. - Bild: Renault

    Mit der Alpine Vision präsentierte Renault ein Showcar, das bereits einen realitätsnahen Ausblick auf das erste Serienmodell gibt. Der Zweisitzer orientiert sich im Design an der legendären A110. Der Serienstart ist für 2017 vorgesehen. - Bild: Renault

  • Carlos Ghosn : "Motorsport und Sportwagen sind tief in der DNA von Renault verankert. Vor Kurzem verkündeten wir unsere Rückkehr in die Formel 1, heute kündigen wir den Neustart von Alpine an." - Bild: Renault

    Carlos Ghosn : "Motorsport und Sportwagen sind tief in der DNA von Renault verankert. Vor Kurzem verkündeten wir unsere Rückkehr in die Formel 1, heute kündigen wir den Neustart von Alpine an." - Bild: Renault

  • Carlos Ghosn : "Motorsport und Sportwagen sind tief in der DNA von Renault verankert. Vor Kurzem verkündeten wir unsere Rückkehr in die Formel 1, heute kündigen wir den Neustart von Alpine an." - Bild: Renault

    Carlos Ghosn : "Motorsport und Sportwagen sind tief in der DNA von Renault verankert. Vor Kurzem verkündeten wir unsere Rückkehr in die Formel 1, heute kündigen wir den Neustart von Alpine an." - Bild: Renault

  • Mit der Alpine Vision präsentierte Renault ein Showcar, das bereits einen realitätsnahen Ausblick auf das erste Serienmodell gibt. Der Zweisitzer orientiert sich im Design an der legendären A110. Der Serienstart ist für 2017 vorgesehen. - Bild: Renault

    Mit der Alpine Vision präsentierte Renault ein Showcar, das bereits einen realitätsnahen Ausblick auf das erste Serienmodell gibt. Der Zweisitzer orientiert sich im Design an der legendären A110. Der Serienstart ist für 2017 vorgesehen. - Bild: Renault

  • Der Alpine A110 wurde in drei verschiedenen Karosserieversionen angeboten. Das am häufigsten produzierte Modell war die Fließheckversion unter der Bezeichnung "Berlinette". - Bild: Renault

    Der Alpine A110 wurde in drei verschiedenen Karosserieversionen angeboten. Das am häufigsten produzierte Modell war die Fließheckversion unter der Bezeichnung "Berlinette". - Bild: Renault

Renault ist mit 43,4 Prozent an Nissan beteiligt, der japanische Konzern wiederum hält 15 Prozent an Renault.

Allerdings wurde diese unkonventionelle Verbindung im vergangenen Jahr erschüttert, als Nissan sich gegen den wachsenden Einfluss der französischen Regierung bei Renault sträubte. Der Bruch zwischen den Partnern wurde im Dezember zumindest teilweise gekittet, als sie sich mit der Regierung in Paris darauf einigten, dass Nissan das Recht hat, seine Beteiligung an Renault aufzustocken, um sich gegen Eingriffe durch den französischen Staat zu schützen.

Die beiden Hersteller haben in den vergangenen Jahren diverse Schritte bei ihrer Zusammenarbeit gemacht. Mehrere Fabriken in Europa produzieren auf dem gleichen Montageband sowohl Fahrzeuge der Marken Renault als auch Nissan. Außerdem teilen sie sich einen Forschungs- und Investitionsfonds im Volumen von 10 Milliarden Euro.

"Die Autobranche entwickelt sich rasant, deshalb müssen Renault und Nissan die Allianz als pragmatisches Business-Tool einsetzen", erklärte Carlos Ghosn, CEO beider Konzerne. "Der Weg vor uns ist einer von mehr Konvergenz und engerer Zusammenarbeit."