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Rheinmetall Automotive konnte seinen Umsatz in den neun Monaten des Geschäftsjahres leicht steigern. - Bild: Rheinmetall Automotive

Auf der Ertragsseite konnte das Unternehmen mit einem operativen Ergebnis (EBIT) von 163 Millionen Euro und einer operativen Marge von 8,2 Prozent die Zielmarge von 8 Prozent nochmals leicht übertreffen.

Horst Binnig, CEO von Rheinmetall Automotive, kommentiert: „Durch unser nachhaltiges Umsatzwachstum, das im dritten Quartal sogar 4 Prozent betrug, hat sich einmal mehr gezeigt, dass wir mit unserem Portfolio den aktuellen Anforderungen der internationalen Märkte der Automobilindustrie gut entsprechen.“

Insbesondere die Bereiche Mechatronics und Aftermarket tragen laut Pressemitteilung das Umsatzwachstum. So steigerte die Division Mechatronics ihren Umsatz um 5 Prozent auf 1,141 Milliarden Euro. Die Division Aftermarket erzielte einen Umsatz von 225 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 4 Prozent.

Umsatzrückgang bei Hardparts

In der Division Hardparts musste Rheinmetall Automotive hingegen einen Umsatzrückgang verbuchen: 699 Millionen Euro setzte der Zulieferer um. Im Vorjahr waren es noch 727 Millionen Euro. Das Unternehmen führt das auf die Schwäche im Markt für Großkolben sowie den anhaltend starken Rückgang der Automobilproduktion in Brasilien zurück.

Die in den Umsatzzahlen des Unternehmensbereichs Automotive nicht enthaltenen Joint Venture-Gesellschaften in China konnten demgegenüber den Umsatz um 6 Prozent von 587 Millionen Euro auf 620 Millionen Euro steigern. Die Tochtergesellschaften in China, zu 100 Prozent in Besitz von Rheinmetall Automotive, legten beim Umsatz um 16 Prozent auf 74 Millionen Euro zu.

Für das Gesamtjahr 2016 bestätigt der Automobilzulieferer die Umsatzprognose von rund 2,7 Milliarden Euro. Das Unternehmen rechnet für 2016 mit einer stabilen Entwicklung der Profitabilität – also mit einer Rendite von 8 Prozent.

 

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