Rheinmetall Automotive konnte sein Geschäftsvolumen 2017 spürbar erhöhen

Rheinmetall Automotive konnte sein Geschäftsvolumen 2017 spürbar erhöhen. - Bild: Rheinmetall Automotive

Rheinmetall Automotive konnte sein Geschäftsvolumen 2017 spürbar erhöhen und erzielte einen Umsatz von 2.861 Millionen Euro, was gegenüber dem Vorjahr einem Zuwachs von 205 Millionen Euro oder 8 Prozent entspricht. Der Anstieg übertrifft damit deutlich das Wachstum der weltweiten Produktion von Light Vehicles in Höhe von 2,1 Prozent.

Der Umsatzzuwachs wird von allen drei Divisionen getragen. Mechatronics legte beim Umsatz im Berichtsjahr um 9 Prozent auf 1.621 Millionen Euro zu und verdankt dies einer hohen Nachfrage nach Produkten zur Emissions- und Verbrauchsreduzierung.

Die Umsatzerlöse der Division Hardparts stiegen um 5 Prozent auf 968 Millionen Euro, was ins-besondere auf eine Erholung der Nachfrage im Großkolbengeschäft zurückging. Das Handelsgeschäft der Division Aftermarket verzeichnete eine Steigerung um 11 Prozent auf 359 Millionen Euro.

Dabei blieben die Anteile der drei Divisionen am Umsatz der Sparte weitgehend unverändert. Mechatronics war mit einem Anteil von 55 Prozent (Vorjahr: 54 Prozent) innerhalb des Unternehmensbereichs Automotive auch im Geschäftsjahr 2017 die umsatz-stärkste Division. Der Umsatzanteil des Bereichs Hardparts belief sich auf 33 Prozent (Vorjahr: 34 Prozent), Aftermarket trug wie im Vorjahr 12 Prozent zum Umsatz bei.

Das operative Ergebnis des Unternehmensbereichs Automotive erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr 249 Millionen Euro, ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 26 Millionen Euro oder 12 Prozent. Zum operativen Ergebnis steuerte die Division Mechatronics mit 176 Millionen Euro den größten Anteil bei.

Mit einer operativen Umsatzmarge von 8,7 Prozent hat Automotive das bereits gute Vorjahresniveau der Sparte von 8,4 Prozent übertroffen. Unter Berücksichtigung eines Sondereffekts in Höhe von -22 Millionen Euro aus der Schließung des Kolbenwerks in Frankreich ergibt sich ein berichtetes EBIT in Höhe von 227 Millionen Euro.

  • Platz 10 im Ranking der größten deutschen Mid Caps unter den Maschinenbauern belegt die Jungheinrich AG aus Hamburg. Die Firma ist auf alle Bereiche der Intralogistik spezialisiert und hat Flurförderzeuge, Lager- und Materialflusstechnik in ihrem Portfolio. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 1740,48 Millionen Euro.

    Platz 10 im Ranking der größten deutschen Mid Caps unter den Maschinenbauern belegt die Jungheinrich AG aus Hamburg. Die Firma ist auf alle Bereiche der Intralogistik spezialisiert und hat Flurförderzeuge, Lager- und Materialflusstechnik in ihrem Portfolio. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 1740,48 Millionen Euro. – Bild: Jungheinrich

  • Auf Platz 9 hat es die Schaeffler AG geschafft. Produziert werden bei dem Automobilzulieferer mit Sitz in Herzogenaurach zum Beispiel Kupplungssysteme, Getriebeteile, Nockenwellenversteller, Lager und Lineartechnik-Komponenten. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 2172,11 Millionen Euro.

    Auf Platz 9 hat es die Schaeffler AG geschafft. Produziert werden bei dem Automobilzulieferer mit Sitz in Herzogenaurach zum Beispiel Kupplungssysteme, Getriebeteile, Nockenwellenversteller, Lager und Lineartechnik-Komponenten. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 2172,11 Millionen Euro. – Bild: Schaeffler

  • Den 8. Platz nimmt die Salzgitter AG mit Sitz in Salzgitter ein. Der Konzern ist auf Stahltechnologie und Anlagenbau spezialisiert. Zur Unternehmensgruppe gehören auch Firmen wie die Mannesmann-Röhren-Werke oder die Peiner Träger GmbH. Der Börsenwert des Konzerns liegt laut Statista bei 2491,8 Millionen Euro.

    Den 8. Platz nimmt die Salzgitter AG mit Sitz in Salzgitter ein. Der Konzern ist auf Stahltechnologie und Anlagenbau spezialisiert. Zur Unternehmensgruppe gehören auch Firmen wie die Mannesmann-Röhren-Werke oder die Peiner Träger GmbH. Der Börsenwert des Konzerns liegt laut Statista bei 2491,8 Millionen Euro. - Bild: Salzgitter

  • Platz 7 belegt die Dürr AG aus Stuttgart. Der Maschinen- und Anlagenbauer produziert zum Beispiel Lackierroboter (siehe Foto). Diese werden im Kompetenzzentrum Bietigheim Bissingen montiert und programmiert. Danach treten sie ihre Reise in Automobilwerke auf der ganzen Welt an. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 3219,12 Millionen Euro

    Platz 7 belegt die Dürr AG aus Stuttgart. Der Maschinen- und Anlagenbauer produziert zum Beispiel Lackierroboter (siehe Foto). Diese werden im Kompetenzzentrum Bietigheim Bissingen montiert und programmiert. Danach treten sie ihre Reise in Automobilwerke auf der ganzen Welt an. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 3219,12 Millionen Euro. – Bild: Dürr

  • Auf Platz 6 hat es die Krones AG mit Sitz in Neutraubling geschafft. Der weltweit tätige Konzern ist auf Maschinen und Anlagen für das Abfüllen und die Verpackung von Getränken und Liquid-Food spezialisiert. Zum Konzern gehören auch Tochtergesellschaften, die beispielsweise Etikettiermaschinen, Ventile oder Pumpen produzieren. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 3332,5 Millionen Euro.

    Auf Platz 6 hat es die Krones AG mit Sitz in Neutraubling geschafft. Der weltweit tätige Konzern ist auf Maschinen und Anlagen für das Abfüllen und die Verpackung von Getränken und Liquid-Food spezialisiert. Zum Konzern gehören auch Tochtergesellschaften, die beispielsweise Etikettiermaschinen, Ventile oder Pumpen produzieren. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 3332,5 Millionen Euro. – Bild: Krones

  • Den 5. Platz nimmt die Rheinmetall AG aus Düsseldorf ein. Das Unternehmen ist sowohl Automobilzulieferer als auch Rüstungskonzern. Auf dem Bild zu sehen ist die Endmontage von Kühlmittelpumpen im Werk Hartha. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 4773 Millionen Euro.

    Den 5. Platz nimmt die Rheinmetall AG aus Düsseldorf ein. Das Unternehmen ist sowohl Automobilzulieferer als auch Rüstungskonzern. Auf dem Bild zu sehen ist die Endmontage von Kühlmittelpumpen im Werk Hartha. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 4773 Millionen Euro. – Bild: Rheinmetall

  • Platz 4 belegt die GEA Group aus Düsseldorf. Der Name steht für ‚Global Engineering Alliance‘. Spezialisiert ist das Unternehmen auf Maschinen und Anlagen für die Nahrungsmittel verarbeitende Industrie sowie viele andere Prozessindustrien. Auf dem Bild zu sehen ist ein Messestand des Konzerns auf der Interpack. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 6986,88 Millionen Euro.

    Platz 4 belegt die GEA Group aus Düsseldorf. Der Name steht für ‚Global Engineering Alliance‘. Spezialisiert ist das Unternehmen auf Maschinen und Anlagen für die Nahrungsmittel verarbeitende Industrie sowie viele andere Prozessindustrien. Auf dem Bild zu sehen ist ein Messestand des Konzerns auf der Interpack. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 6986,88 Millionen Euro. – Bild: GEA Group

  • Auf den 3. Platz geschafft hat es die MTU Aero Engines AG mit Sitz in München. Das Unternehmen produziert Triebwerke für die zivile und militärische Luftfahrt. Auch die Instandhaltung der Triebwerke gehört zum Portfolio. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 7009,6 Millionen Euro.

    Auf den 3. Platz geschafft hat es die MTU Aero Engines AG mit Sitz in München. Das Unternehmen produziert Triebwerke für die zivile und militärische Luftfahrt. Auch die Instandhaltung der Triebwerke gehört zum Portfolio. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 7009,6 Millionen Euro. – Bild: MTU Aero Engines

  • Den 2. Platz nimmt die Kion Group AG aus Wiesbaden ein. Der Konzern bietet Gabelstapler, Lagertechnik und verbundene Dienstleistungen sowie Supply-Chain-Lösungen an. Zur Unternehmensgruppe gehören beispielsweise Linde Material Handling, Still und Dematic. Der Börsenwert des Konzerns liegt bei 8760,32 Millionen Euro.

    Den 2. Platz nimmt die Kion Group AG aus Wiesbaden ein. Der Konzern bietet Gabelstapler, Lagertechnik und verbundene Dienstleistungen sowie Supply-Chain-Lösungen an. Zur Unternehmensgruppe gehören beispielsweise Linde Material Handling, Still und Dematic. Der Börsenwert des Konzerns liegt bei 8760,32 Millionen Euro. – Bild: Kion Group

  • Den 1. Platz im Ranking der größten deutschen Mid Caps unter den Maschinenbauern belegt Airbus. Es handelt sich zwar mittlerweile um ein multinationales Unternehmen, dennoch hat es deutsche Wurzeln. Denn der Konzern entstand aus einer Fusion der deutschen DASA, der französischen Aérospatiale-Matra und der spanischen CASA. Heute ist das Unternehmen der größte europäische Luft- und Raumfahrtkonzern sowie der zweitgrößte europäische Rüstungskonzern. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 74141,46 Millionen Euro

    Den 1. Platz im Ranking der größten deutschen Mid Caps unter den Maschinenbauern belegt Airbus. Es handelt sich zwar mittlerweile um ein multinationales Unternehmen, dennoch hat es deutsche Wurzeln. Denn der Konzern entstand aus einer Fusion der deutschen DASA, der französischen Aérospatiale-Matra und der spanischen CASA. Heute ist das Unternehmen der größte europäische Luft- und Raumfahrtkonzern sowie der zweitgrößte europäische Rüstungskonzern. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 74141,46 Millionen Euro. – Bild: Airbus Group

Die chinesischen 50/50-Joint-Ventures des Unternehmensbereichs Automotive, deren Umsatz nicht bei Rheinmetall konsolidiert wird, haben sich im Geschäftsjahr 2017 erfolgreich weiter entwickelt. Die Erlöse der Joint-Ventures sind in lokaler Währung um 7 Prozent auf 6.447 Millionen Renminbi Yuan gestiegen (2016: 6.037 Millionen Renminbi Yuan), bei einem allgemeinen Produktionswachstum im Bereich Light Vehicles in China von rund 2 Prozent.

Die in die Konsolidierung einbezogenen 100 Prozent-Tochtergesellschaften in China sind noch dynamischer gewachsen, ihr Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2017 um 21 Prozent au f969 Millionen Renminbi Yuan (2016: 798 Millionen Renminbi Yuan). In EUR haben sich die Erlöse der chinesischen Joint-Ventures um 2 Prozent von 825 MioEUR auf 845 MioEUR erhöht. Die 100 Prozent-Tochtergesellschaften konnten ihren Umsatz um 17 Prozent von 109 MioEUR auf 127 MioEUR steigern.

Ausblick

Der Umsatzverlauf im Unternehmensbereich Automotive wird entscheidend von der Konjunkturentwicklung in den bedeutenden Automobilmärkten in Europa, Nord- und Südamerika sowie in Asien beeinflusst. Basierend auf den aktuellen Expertenprog-nosen für die Entwicklung der globalen Automobilproduktion in diesem Jahr, die von einem Zuwachs von rund 2 Prozent ausgehen, erwartet Rheinmetall Automotive ein Um-satzwachstum von 3 Prozent bis 4 Prozent. Für das Automotive-Segment rechnet Rheinmetall im Geschäftsjahr 2018 bei einer stabilen Konjunkturentwicklung mit einer absoluten Ver-besserung des operativen Ergebnisses und einer operativen Ergebnisrendite von rund 8,5 Prozent.

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