Rheinmetall Puma

Bessere Geschäfte mit Panzern und Waffen machen den Industriekonzern Rheinmetall etwas zuversichtlicher für das laufende Jahr. Wegen besserer Aussichten in der Rüstungssparte hebt das Unternehmen seinen Ausblick für Umsatz und operative Marge leicht an. - Bild: Rheinmetall

Vor dem Hintergrund erhöhte das Unternehmen am Donnerstag sowohl die Margen- als auch die Umsatzprognose für das Gesamtjahr. Rheinmetall rechnet nun mit Erlösen von rund 5,1 Milliarden Euro und einer operativen Gewinnspanne von etwas mehr als 5 Prozent. Zuvor waren die Unternehmensverantwortlichen von 5 Prozent Marge bei 5 Milliarden Euro Umsatz ausgegangen.

Vor Steuern und Zinsen verdiente Rheinmetall zwischen Juli und September 61 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Nach einem operativen Vorjahresverlust von 7 Millionen Euro steigerte Rheinmetall sein Ergebnis damit erheblich und übertraf die Voraussagen der Analysten: Die Branchenexperten waren nach den von Dow Jones Newswires zusammengetragenen Schätzungen im Durchschnitt nur von einem Gewinn aus dem laufenden Geschäft von 56 Millionen Euro ausgegangen. Auch den Umsatz steigerte Rheinmetall mit einem Plus von 9,6 Prozent auf 1,19 Milliarden Euro etwas stärker als erwartet.

Die Entwicklung macht sich auch im Nettoergebnis bemerkbar: Nach Steuern und Dritten blieb Rheinmetall im dritten Quartal ein Überschuss von 33 Millionen Euro, nach einem Nettoverlust von 14 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Anders als in die operativen Ergebnisse fließt in den Nettogewinn auch der Erfolg von Rheinmetalls Joint Ventures in China ein.