Rheinmetall

Rheinmetall, hier der Mittelkaliberturm Lance der Sparte Defence, hat ein formidables erstes Quartal hingelegt. - Bild: Rheinmetall

Die Jahresprognose hat der Rüstungskonzern und Automobilzulieferer am Donnerstag bestätigt.

Insgesamt legten die Einnahmen im Auftaktquartal leicht um 1 Prozent auf 1,18 Milliarden Euro zu. Währungsbereinigt betrug das Plus 2 Prozent. Unterm Strich verblieben 13 Millionen Euro an Gewinn, nach 8 Millionen im Jahr zuvor. Damit lagen die Ergebnisse leicht unter den Erwartungen der zuvor von Dow Jones Newswires befragten Analysten. Sie hatten mit einem Umsatz von 1,217 Milliarden sowie einem operativen Gewinn (EBIT) von 32 Millionen Euro gerechnet.

"Im branchentypisch sonst eher schwachen ersten Quartal überzeugt der Defence-Bereich mit einem hohen Auftragseingang, gesteigertem Umsatz und einer weiteren Verbesserung des operativen Ergebnisses. Automotive zeigt eine weiterhin hohe Profitabilität und knüpft beim Umsatz und den Erträgen an das gute Niveau des Vorjahres an", sagte Konzernchef Armin Papperger.

Bereits auf der Bilanzpressekonferenz hatte der Manager angekündigt, im Rüstungsgeschäft schnelle Verbesserungen zu sehen. Damals sagte er, dass die internationale Konfliktlage viele Staaten veranlasse, wieder mehr für ihre Streitkräfte auszugeben.

Die eigene Prognose bekräftigte das Unternehmen deshalb. So soll der konzernweite Umsatz eine Größenordnung von 5,5 Milliarden Euro bei einer EBIT-Marge von rund 6 Prozent erreichen.