Rheinmetall Automotive AG, Unternehmenssitz

Der Unternehmenssitz der Rheinmetall Automotive AG in Neckarsulm. - Bild: Rheinmetall Automotive

Darüber sei mit den Arbeitnehmervertretern und den zuständigen Gewerkschaften eine Einigung erzielt worden, teilte der Autozulieferer und Rüstungskonzern mit.

Die Fertigungslinien sollen an andere internationale Standorte verlagert werden. Mittelfristig soll dies zu Ergebnisverbesserungen von jährlich 10 Millionen Euro führen.

Zuletzt 140 Mitarbeiter am Standort beschäftigt

Am Kolbenstandort in Thionville wurde zuletzt von rund 140 Mitarbeitern ein Jahresumsatz von 40 Millionen Euro erwirtschaftet. Die möglichen Schließungskosten in diesem Jahr beziffern sich auf einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag. Dieser Einmalaufwand wird das berichtete EBIT im dritten Quartal 2017 belasten. Die im August 2017 angehobenen Prognosen für das Umsatzwachstum von 6 bis 7 Prozent und für das operative Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) mit einer Rendite von rund 8,4 Prozent bezogen auf das Gesamtjahr 2017 bleiben davon unberührt.

Über die Entwicklung in den ersten drei Quartalen des Jahres 2017 und über die zu erwartende Geschäftsentwicklung im vierten Quartal 2017 wird Rheinmetall am 7. November 2017 berichten.