Rheinmetall,Umsatz,Quartal

Noch besser als erwartet ist bei Rheinmetall (im Bild das Gepanzerte Transport-Kraftfahrzeug Boxer) das erste Quartal verlaufen. - Bild: Rheinmetall

Überraschend fiel vor allem die Stärke im Rüstungsgeschäft auf, das nicht die saisonübliche Schwäche im ersten Quartal aufwies. Der operative Gewinn für den Gesamtkonzern sprang auf 50 Millionen nach 31 Millionen Euro im Vorjahr.

In Auto und Rüstung läuft es rund

In der Sparte Automotive legte der Umsatz um fast 13 Prozent auf 737 Millionen Euro zu. Bereinigt um Wechselkurseffekte ging es um 11 Prozent nach oben. Der Gewinn (EBIT) stieg auf 62 Millionen Euro. Überraschend deutlich wurde dabei die Profitabilität gesteigert: Nach knapp 8 Prozent im Vorjahr stieg sie auf 8,4 Prozent.

In der Sparte Defence überstieg der Umsatz mit 612 Millionen Euro (plus 16 Prozent) deutlich die Erwartungen. Die Sparte erzielte dabei einen leicht rückläufigen EBIT-Verlust von 10 (17) Millionen Euro. Der Auftragseingang fiel zwar kräftig auf 391 (948) Millionen Euro, da es in diesem Jahr weniger der geschäftstypischen Großaufträge gegeben hatte. Allerdings wird dies als statistischer Basiseffekt gesehen, da es im Vorjahr gleich zwei Großaufträge bei Flugabwehr und Kettenfahrzeugen gegeben hat.

Vorstandsvorsitzender Armin Papperger sagt dazu: "Im branchentypisch eher schwachen ersten Quartal steigerte der Defence-Bereich seinen Umsatz erneut und erreichte eine weitere Verbesserung des operativen Ergebnisses".

Video: MBT Advanced Technology Demonstrator

Ausblick bestätigt - Alles soll noch besser werden

Den Ausblick für 2017 bestätigte der Technologiekonzern und peilt für das Geschäftsjahr weiterhin einen Konzernumsatz in der Größenordnung von 5,8 bis 5,9 Milliarden Euro sowie eine operative Ergebnismarge von rund 6,3 Prozent an. Organisch will Rheinmetall weiterhin im Jahr um 4 bis 5 Prozent wachsen. Der Unternehmensbereich Automotive soll dabei um 3 bis 4 Prozent zulegen, im Defence-Bereich soll es um 5 bis 6 Prozent nach oben gehen. Einen noch stärkeren Wachstumsschub soll es dann im Jahr 2018 geben.

"Rheinmetall ist gut aufgestellt, um mit seinen beiden Sparten von den aktuellen und künftigen Trends zu profitieren: Einerseits der verstärkten Sicherheitsvorsorge und andererseits der Notwendigkeit zur Schadstoff- und Verbrauchsreduzierung bei Automobilen", so der Vorstandsvorsitzende.

Die 10 größten Waffenhersteller der Welt

  • Platz 10: L-3 Communications (USA), Umsatz 2014: 9,8 Milliarden Dollar. - Bild: L-3 Communications

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  • Platz 9: Finmeccanica (Italien), Umsatz 2014: 10,5 Milliarden Dollar. - Bild: kru

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  • Platz 8: United Technologies (USA), Umsatz 2014: 13,0 Milliarden Dollar. - Bild: US Army/United Technologies

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  • Platz 7: Airbus Group (Europa), Umsatz 2014: 14,5 Milliarden Dollar. - Bild: Airbus

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  • Platz 6: General Dynamics (USA), Umsatz 2014: 18,6 Milliarden Dollar. - Bild: General Dynamics

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  • Platz 5: Northrop Grumman (USA), Umsatz 2014: 19,6 Milliarden Dollar. - Bild: Northrop Grumman

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  • Platz 4: Raytheon (USA), Umsatz 2014: 21,3 Milliarden Dollar. - Bild: Raytheon

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  • Platz 3: BAE Systems (Großbritannien), Umsatz 2014: 25,7 Milliarden Dollar. - Bild: BAE Systems

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  • Platz 2: Boeing (USA), Umsatz 2014: 28,3 Milliarden Dollar. - Bild: Boeing

    Platz 2: Boeing (USA), Umsatz 2014: 28,3 Milliarden Dollar. - Bild: Boeing

  • Platz 1: Lockheed Martin (USA), Umsatz 2014: 37,5 Milliarden Dollar. - Bild: Lockheed Martin

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