Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat offenbar ein Auge auf die zum Verkauf stehende Elektroniksparte

Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat offenbar ein Auge auf die zum Verkauf stehende Elektroniksparte von Airbus geworfen. - Bild: Rheinmetall

Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat offenbar ein Auge auf die zum Verkauf stehende Elektroniksparte von Airbus geworfen. Insidern zufolge könnte es ein Bieterrennen um das Geschäftsfeld des Flugzeugbauers geben.

Neben Rheinmetall zählen auch die Rüstungsfirmen Thales und Raytheon zu den Interessenten. Auch mehrere Finanzinvestoren könnten am Freitag erste Gebote einreichen.

Konzentration im Verteidigungsgeschäft

Insider sprechen von einen möglichen Verkaufserlös für den Flugzeugkonzern von bis zu einer Milliarde Euro. Airbus will sich künftig im Verteidigungsgeschäft auf Flugzeuge, Raketen und Satelliten und trennt sich deshalb von Randgeschäftsfeldern.

Ein Rheinmetall-Sprecher sagte, man beobachte die Trennungspläne von Airbus. Die anderen Unternehmen und Finanzinvestoren lehnten eine Stellungnahme ab.

Die Airbus-Elektroniksparte umfasst unter anderem Radarkomponenten, Grenzkontrollsysteme und Komponenten zur elektronischen Kriegsführung.

Handelsblatt/Guido Kruschke