Verluste und Einmalbelastungen im Rüstungsgeschäft haben Rheinmetall im vergangenen Jahr einen

Verluste und Einmalbelastungen im Rüstungsgeschäft haben Rheinmetall im vergangenen Jahr einen Gewinnrückgang eingebrockt. - Bild: Rheinmetall

Rheinmetall hat im vergangenen Jahr mehr verdient, als der Rüstungskonzern und Automobilzulieferer zuletzt selbst in Aussicht gestellt hatte. Der Rüstungsbereich brockt dem Konzern ein Minus ein.

Das operative Ergebnis ging zwar auf 160 Millionen von 213 Millionen Euro vor einem Jahr zurück, lag damit aber über der letzten Unternehmensprognose von 150 Millionen Euro. Aufgrund hoher negativer Einmaleffekte im Unternehmensbereich Defence beläuft sich das Konzern-EBIT nach Sondereffekten auf lediglich 102 Millionen Euro.

Der Konzernumsatz kletterte 2014 um sechs Prozent auf 4,69 Milliarden Euro. Wechselkursbereinigt lag das Wachstum bei sieben Prozent. Zu dieser Erlössteigerung haben beide Unternehmensbereiche – Automotive und Defense – beigetragen. Während die Rüstungssparte ein Minus von neun Millionen Euro verbuchte, fuhr die Automobilzulieferung mit 184 Millionen Euro einen Rekordwert ein.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke