Boxer

Der Boxer ist ein hochmobiles Radfahrzeug, dessen modularer Aufbau eine Vielzahl missionsspezifischer Varianten ermöglicht. Foto: Rheinmetall AG

Der von einem Gremium unter Leitung von Präsident Xi Jinping beschlossene Wirtschaftsplan für 2016 sieht außerdem vor, die Zahl der unverkauften Eigenheime zu senken und die Finanzrisiken zu verringern, wie ein hochrangiger Regierungsbeamter sagte.

Üblicherweise wird bei dem jährlichen Treffen der Top-Wirtschaftspolitiker des Landes auch das Wachstumsziel für das nächste Jahr beschlossen. Diese Zahl wird aber erst bei der Tagung des Nationalkongresses im März verkündet.

Ökonomen sind gespannt, ob Peking das Wachstumsziel niedriger ansetzen wird, was als Zeichen gelten würde, dass dringend benötige Reformen auf Kosten des Wachstums gemacht würden. Für das Jahr 2015 peilt Peking ein Wachstum von rund 7 Prozent an. Das wäre das niedrigste Wachstum seit 25 Jahren und viele Ökonomen glauben, dass nur schwer erreicht werden kann.

Die Blaupause für die Wirtschaft im nächsten Jahr zielt vor allem auf industrielle Überkapazitäten, die es insbesondere im Stahl- und Glassektor gibt. Generell will Peking die Wirtschaft umbauen und setzt künftig mehr auf Dienstleistungen und Konsum und weniger auf Industrie und Investitionen.

Geliefert werden die Boxer in der Variante "Gruppentransportfahrzeug" von einem Joint Venture von Rheinmetall und KMW, der Artec GmbH, im Zeitraum 2017 bis 2020.

Im Jahr 2006 hatte die Artec bereits einen Auftrag über 272 Boxer für die Bundeswehr erhalten, von denen das letzte Fahrzeug im März 2016 an die Truppe übergeben wird. Es handelt sich dabei um die Varianten Führungs-, Sanitäts-, Fahrschul- und Gruppentransportfahrzeug.