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Rheinmetall und Steyr Mannlicher bringen das modulare Sturmgewehrsystem RS556 auf den Markt. - Bild: Rheinmetall

Das RS556 basiert laut Mitteilung auf dem STM556, welches Steyr Mannlicher erstmals im Jahre 2012 vorgestellt hat. Die Waffe im Kaliber 5,56 mm x 45 zeichnet sich durch hohe Modularität, Ergonomie und Zukunftsfähigkeit aus, so die Hersteller

Rheinmetall und Steyr Mannlicher bieten das neue Sturmgewehr RS556 als Kooperationsprodukt mit einem 60-prozentigen deutschen Wertschöpfungsanteil an. Damit zielen die beiden Partner unter anderem auf den deutschen Markt.

So kommt die Waffe unter anderem als eine Bewerberin für das neue "System Sturmgewehr Bundeswehr" in Betracht. Die deutschen Streitkräfte beabsichtigen, ab 2019 das bisherige Standardgewehr G36 durch ein moderneres System zu ersetzen.

Mit dem Kooperationsprojekt RS556 unterstreichen beide Unternehmen laut Mitteilung ihren Anspruch, Streit- und Sicherheitskräften weltweit moderne, zuverlässige und zukunftsfähige Ausrüstung zur Verfügung zu stellen.

Bei dem RS556 handelt es sich um einen Gasdrucklader mit einstellbarem Kurzhub-Gaskolbensystem und Drehkopfverschluss. Es baut auf dem Konstruktionsprinzip des Steyr Mannlicher Armee-Universalgewehres (AUG) auf.

Das RS556 wiegt mit 16"-Lauf (406mm) und voll geladenem 30-Schuss Magazin rund 4.200 Gramm. Die längenverstellbare Kunststoff-Schulterstütze rastet in sieben Positionen, wodurch der Schütze sein RS556 optimal an seine Ausrüstung anpassen kann.

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Die lange STANAG 4694-Schiene auf der Oberseite des monolithischen Gehäuses erlaubt die Montage einer Vielzahl optischer Visierungen einschließlich Nachtsichtvorsätzen. - Bild: Rheinmetall/Steyr Mannlicher)

Der kaltgehämmerte Lauf lässt sich einfach und werkzeuglos in wenigen Sekunden durch den Schützen austauschen. So kann er das RS556 an verschiedene Einsatzzwecke anpassen. Grundsätzlich stehen Läufe in den Längen 14,5", 16", 18", und 20" zur Verfügung. Darüber hinaus lassen sich kundenspezifische Lauf- und Dralllängen problemlos realisieren.

Das RS556 verfügt über mehrere fixe und optionale Montageschienen vom Typ "ATO accessory rail" für Zubehör mit Aufnahmesystemen nach MIL-STD-1913, STANAG 2324 und STANAG 4694. Hierdurch kann die Waffe verschiedene Optiken und Nachtsichtgeräte oder Laser-Licht-Module aufnehmen. Auch die Verwendung von Anbau-Granatwerfern im Kaliber 40mm ist möglich.

Das RS556 ist darüber hinaus mit der modularen Kampfausstattung "Infanterist der Zukunft – Erweitertes System" (IdZ-ES) kompatibel. Ebenso lässt es sich in andere Soldatensysteme einbinden.

Eine spezielle Verschlussführung mit Notlaufeigenschaft sorgt dafür, dass die Waffe auch unter extremen Einsatzbedingungen (vor allem in extrem heißer oder kalter Umgebung) stets zuverlässig funktioniert.

Rheinmetall

Die 10 größten Waffenhersteller der Welt

  • Platz 10: L-3 Communications (USA), Umsatz 2014: 9,8 Milliarden Dollar. - Bild: L-3 Communications

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  • Platz 9: Finmeccanica (Italien), Umsatz 2014: 10,5 Milliarden Dollar. - Bild: kru

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  • Platz 8: United Technologies (USA), Umsatz 2014: 13,0 Milliarden Dollar. - Bild: US Army/United Technologies

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  • Platz 7: Airbus Group (Europa), Umsatz 2014: 14,5 Milliarden Dollar. - Bild: Airbus

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  • Platz 6: General Dynamics (USA), Umsatz 2014: 18,6 Milliarden Dollar. - Bild: General Dynamics

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  • Platz 5: Northrop Grumman (USA), Umsatz 2014: 19,6 Milliarden Dollar. - Bild: Northrop Grumman

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  • Platz 4: Raytheon (USA), Umsatz 2014: 21,3 Milliarden Dollar. - Bild: Raytheon

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  • Platz 3: BAE Systems (Großbritannien), Umsatz 2014: 25,7 Milliarden Dollar. - Bild: BAE Systems

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  • Platz 2: Boeing (USA), Umsatz 2014: 28,3 Milliarden Dollar. - Bild: Boeing

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  • Platz 1: Lockheed Martin (USA), Umsatz 2014: 37,5 Milliarden Dollar. - Bild: Lockheed Martin

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