Rheinmetall Radpanzer Boxer

Der Boxer ist laut Rheinmetall ein hochmobiles Radfahrzeug, dessen modularer Aufbau eine Vielzahl missionsspezifischer Varianten ermöglicht. - Bild: Rheinmetall

Der australische Premierminister Malcolm Turnbull und die australische Rüstungssparte haben den entsprechenden Vertrag mit einem Auftragsvolumen von 3,3 Milliarden australischen Dollar (2,1 Mrd Euro) nun unterzeichnet, wie der MDax-Konzern in Düsseldorf mitteilte. Bereits im März hatte Australien den deutschen Rüstungskonzern nach einem mehrjährigen Ausschreibungsverfahren als bevorzugten Anbieter ausgewählt.

Von 2019 bis 2026 soll Rheinmetall 211 Radpanzer vom Typ Boxer an die australische Armee liefern. Die Bestellung ist der größte Einzelauftrag der jüngeren Unternehmensgeschichte.

"Es ist uns eine Ehre, dass wir von der australischen Regierung als Partner in einem so umfassenden Vorhaben zur Modernisierung der Streitkräfte ausgewählt worden sind", sagte Vorstandschef Armin Papperger. Auch die Bundeswehr und die niederländischen sowie litauischen Streitkräfte haben den Boxer beschafft.

  • Platz 10: Den Umsatz mit Rüstungsgütern geben viele Unternehmen nicht bekannt. Wer vom Umsatz her Platz 10 der größten deutschen Rüstungsunternehmen belegt, lässt sich daher nicht sagen. Unternehmen wie MAN (siehe Foto), Rohde & Schwarz, Siemens und viele weitere verdienen jedoch Geld mit Rüstungsgütern.

    Platz 10: Den Umsatz mit Rüstungsgütern geben viele Unternehmen nicht bekannt. Wer vom Umsatz her Platz 10 der größten deutschen Rüstungsunternehmen belegt, lässt sich daher nicht sagen. Unternehmen wie MAN (siehe Foto), Rohde & Schwarz, Siemens und viele weitere verdienen jedoch Geld mit Rüstungsgütern. – Bild: MAN

  • Platz 9: Auch der Handfeuerwaffenhersteller Heckler & Koch aus Oberndorf am Neckar gibt nicht viel über sich Preis. Ehemalige Mitarbeiter der Mauserwerke gründeten die Firma 1949. Heute gehört sie zu den fünf größten Gewehr- und Pistolenherstellern weltweit. Im Jahr 2016 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 202 Millionen Euro und belegt somit Platz 9 im Ranking

    Platz 9: Auch der Handfeuerwaffenhersteller Heckler & Koch aus Oberndorf am Neckar gibt nicht viel über sich Preis. Ehemalige Mitarbeiter der Mauserwerke gründeten die Firma 1949. Heute gehört sie zu den fünf größten Gewehr- und Pistolenherstellern weltweit. Im Jahr 2016 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 202 Millionen Euro und belegt somit Platz 9 im Ranking. – Bild: Wikimedia/Gemeinfrei

  • Platz 8: Zum Photonik-Konzern Jenoptik gehört auch die Sparte ‚Defense & Civil Systems‘. In diesem Geschäftsbereich produziert das Unternehmen mechatronische und sensorische Produkte für zivile und militärische Märkte. Auf dem Bild zu sehen ist beispielsweise ein Stromerzeugungsaggregat für Patriot-Raketen. Laut eigenem Geschäftsbericht erwirtschaftete Jenoptik im Segment ‚Defense & Civil Systems‘ im Jahr 2017 einen Umsatz von 219,3 Millionen Euro. Dies ergibt Platz 8 im Ranking

    Platz 8: Zum Photonik-Konzern Jenoptik gehört auch die Sparte ‚Defense & Civil Systems‘. In diesem Geschäftsbereich produziert das Unternehmen mechatronische und sensorische Produkte für zivile und militärische Märkte. Auf dem Bild zu sehen ist beispielsweise ein Stromerzeugungsaggregat für Patriot-Raketen. Laut eigenem Geschäftsbericht erwirtschaftete Jenoptik im Segment ‚Defense & Civil Systems‘ im Jahr 2017 einen Umsatz von 219,3 Millionen Euro. Dies ergibt Platz 8 im Ranking. – Bild: Jenoptik

  • Platz 7: Das Münchner Unternehmen MTU Aero Engines produziert Triebwerke für Kampfflugzeuge wie zum Beispiel den Eurofighter. Die Firma unterstützt die Bundeswehr auch bei der logistischen Bereitstellung von Triebwerken und Triebwerkskomponenten. Im Rüstungsgeschäft machte der Konzern laut dem Kölner Stadtanzeiger 2015 einen Umsatz von rund 500 Millionen Euro. Damit belegt MTU Aero Engines Platz 7 im Ranking.

    Platz 7: Das Münchner Unternehmen MTU Aero Engines produziert Triebwerke für Kampfflugzeuge wie zum Beispiel den Eurofighter. Die Firma unterstützt die Bundeswehr auch bei der logistischen Bereitstellung von Triebwerken und Triebwerkskomponenten. Im Rüstungsgeschäft machte der Konzern laut dem Kölner Stadtanzeiger 2015 einen Umsatz von rund 500 Millionen Euro. Damit belegt MTU Aero Engines Platz 7 im Ranking. – Bild: MTU Aero Engines

  • Platz 6: ‚Diehl Defense‘ heißt die Rüstungssparte des Münchner Diehl-Konzerns. Das Unternehmen ist auf die Fertigung von Lenkflugkörpern und Munition für Heer, Luftwaffe und Marine spezialisiert. Auch Systemlösungen für die bodengebundene Luftverteidigung gehören zum Produktportfolio. Das Unternehmen mit Sitz in Überlingen am Bodensee macht laut eigener Website einen Umsatz von 500 Millionen Euro. Da der Wert aktueller ist als der gleich hohe Umsatzwert von MTU Aero Engines steht Diehl Defense auf Platz 6 im Ranking.

    Platz 6: ‚Diehl Defense‘ heißt die Rüstungssparte des Münchner Diehl-Konzerns. Das Unternehmen ist auf die Fertigung von Lenkflugkörpern und Munition für Heer, Luftwaffe und Marine spezialisiert. Auch Systemlösungen für die bodengebundene Luftverteidigung gehören zum Produktportfolio. Das Unternehmen mit Sitz in Überlingen am Bodensee macht laut eigener Website einen Umsatz von 500 Millionen Euro. Da der Wert aktueller ist als der gleich hohe Umsatzwert von MTU Aero Engines steht Diehl Defense auf Platz 6 im Ranking. – Bild: Diehl Defence

  • Platz 5: Kraus-Maffei Wegmann (KMW) kommt ebenfalls aus München. Der Rüstungskonzern baut Rad- und Kettenfahrzeuge. Zum Produktportfolio zählen beispielsweise luftverladbare und hochgeschützte Radfahrzeugen, Aufklärungs-, Flugabwehr- und Artilleriesysteme sowie Kampfpanzer, Schützenpanzer und Brückenlegesysteme. Wie das Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) mitteilt, erwirtschaftete KMW im Jahr 2016 mit Waffen einen Umsatz von 950 Millionen US-Dollar. Damit belegt der Münchner Konzern Platz 5 im Ranking.

    Platz 5: Kraus-Maffei Wegmann (KMW) kommt ebenfalls aus München. Der Rüstungskonzern baut Rad- und Kettenfahrzeuge. Zum Produktportfolio zählen beispielsweise luftverladbare und hochgeschützte Radfahrzeugen, Aufklärungs-, Flugabwehr- und Artilleriesysteme sowie Kampfpanzer, Schützenpanzer und Brückenlegesysteme. Wie das Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) mitteilt, erwirtschaftete KMW im Jahr 2016 mit Waffen einen Umsatz von 950 Millionen US-Dollar. Damit belegt der Münchner Konzern Platz 5 im Ranking. – Bild: KMW

  • Platz 4: Der als Stahlhersteller bekannte Konzern ThyssenKrupp betreibt auch eine Rüstungssparte. Das Unternehmen produziert in diesem Geschäftsbereich vor allem U-Boote und Marineschiffe. Laut dem Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) erwirtschaftete Thyssen Krupp im Jahr 2016 mit Rüstungsgütern einen Umsatz von 1770 Millionen US-Dollar. Das beschert dem Unternehmen Platz 4 im Ranking.

    Platz 4: Der als Stahlhersteller bekannte Konzern ThyssenKrupp betreibt auch eine Rüstungssparte. Das Unternehmen produziert in diesem Geschäftsbereich vor allem U-Boote und Marineschiffe. Laut dem Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) erwirtschaftete Thyssen Krupp im Jahr 2016 mit Rüstungsgütern einen Umsatz von 1770 Millionen US-Dollar. Das beschert dem Unternehmen Platz 4 im Ranking. – Bild: Thyssen Krupp

  • Platz 3: Rheinmetall mit Sitz in Düsseldorf ist auf der einen Seite ein Automobilzulieferer, auf der anderen Seite ein Rüstungskonzern. Zu den Produkten des Unternehmens zählen zum Beispiel gepanzerte Fahrzeuge, Waffen und Munition. Wie das Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) mitteilt, erwirtschaftete Rheinmetall im Jahr 2016 mit Waffen einen Umsatz von 3260 Millionen US-Dollar. Damit belegt der Düsseldorfer Konzern Platz 3 im Ranking.

    Platz 3: Rheinmetall mit Sitz in Düsseldorf ist auf der einen Seite ein Automobilzulieferer, auf der anderen Seite ein Rüstungskonzern. Zu den Produkten des Unternehmens zählen zum Beispiel gepanzerte Fahrzeuge, Waffen und Munition. Wie das Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) mitteilt, erwirtschaftete Rheinmetall im Jahr 2016 mit Waffen einen Umsatz von 3260 Millionen US-Dollar. Damit belegt der Düsseldorfer Konzern Platz 3 im Ranking. – Bild: Rheinmetall

  • Platz 2: MBDA ist kein rein deutsches, sondern ein europäisches Rüstungsunternehmen mit Standorten in Frankreich, Großbritannien, Italien, Deutschland und Spanien. Spezialisiert ist das Unternehmen auf Lenkflugkörper. Laut dem Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) erwirtschaftete MBDA im Jahr 2016 mit Rüstungsgütern einen Umsatz von 3260 Millionen US-Dollar, konnte aber 2015 einen deutlich höheren Umsatz als Rheinmetall erzielen. Das beschert dem Unternehmen Platz 2 im Ranking.

    Platz 2: MBDA ist kein rein deutsches, sondern ein europäisches Rüstungsunternehmen mit Standorten in Frankreich, Großbritannien, Italien, Deutschland und Spanien. Spezialisiert ist das Unternehmen auf Lenkflugkörper. Laut dem Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) erwirtschaftete MBDA im Jahr 2016 mit Rüstungsgütern einen Umsatz von 3260 Millionen US-Dollar, konnte aber 2015 einen deutlich höheren Umsatz als Rheinmetall erzielen. Das beschert dem Unternehmen Platz 2 im Ranking. – Bild: MBDA

  • Platz 1: Auch die Airbus Group ist eine europäische Aktiengesellschaft. Das Unternehmen geht aus einer Fusion der Er deutschen DASA mit der der französischen Aérospatiale-Matra und der spanischen CASA im Jahr 2000 hervor. Kampfjets, Truppentransporter, Tankflugzeugen und Kampfhubschrauber zählen zu den Produkten, die der Konzern in seiner Rüstungssparte produziert. Wie das Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) mitteilt, erwirtschaftete die Airbus Group im Jahr 2016 mit Rüstungsgütern einen Umsatz von 12520 Millionen US-Dollar. Damit belegt der europäische Konzern Platz 1 im Rankin

    Platz 1: Auch die Airbus Group ist eine europäische Aktiengesellschaft. Das Unternehmen geht aus einer Fusion der Er deutschen DASA mit der der französischen Aérospatiale-Matra und der spanischen CASA im Jahr 2000 hervor. Kampfjets, Truppentransporter, Tankflugzeugen und Kampfhubschrauber zählen zu den Produkten, die der Konzern in seiner Rüstungssparte produziert. Wie das Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) mitteilt, erwirtschaftete die Airbus Group im Jahr 2016 mit Rüstungsgütern einen Umsatz von 12520 Millionen US-Dollar. Damit belegt der europäische Konzern Platz 1 im Ranking. – Bild: Airbus