Grundsteinlegung Rittal Haiger

Mit dem Neubau und der Modernisierung der Werke in Rittershausen und Hof richtet Rittal seine Produktion auf die Zukunft aus. Von rechts: Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier, Debora Loh, Dr. Friedhelm Loh, Inhaber und Vorstandsvorsitzender der Friedhelm Loh Group, Wolfgang Schuster, Landrat, Mario Schramm, Bürgermeister von Haiger, Dr. Köhler, CEO Rittal International, und Carsten Röttchen, Geschäftsbereichsleiter Produktion. - Bild: Rittal

Rittal plant die größte Investition in der Unternehmensgeschichte zu tätigen: für 250 Mio Euro baut Rittal ein neues, hochmodernes Werk zur Produktion von Kompaktgehäusen in Haiger. Industrie 4.0-Strukturen sind dabei die Basis für hocheffiziente Produktions-, Logistik- und Kommunikationsprozesse. Außerdem werden im Rahmen der Investition zwei weitere Werke in der Region auf diese Strukturen ausgerichtet und ein weiteres Werk für Großschränke aus nichtrostendem Stahl in Mittelhessen gebaut.

Im neuen Werk in Haiger werden ca. 290 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt sein. Im Vergleich zu den Vorgängerwerken in der Region wird sich die Rolle an der Produktionslinie wandeln: Die Aufgaben der Mitarbeiter werden sich durch den notwendigen hohen Automatisierungsgrad weg von manuellen Tätigkeiten hin zu überwachenden, analysierenden und optimierenden Tätigkeiten entwickeln.

Arbeit 4.0 bei Rittal

Dr. Friedhelm Loh: "Ich kann verstehen, dass die mit Industrie 4.0 verbundenen riesigen Datenmengen und kritische Sicherheitsüberlegungen noch manch einen Unternehmer vor der Investition zurückschrecken lassen. Aber ich bin überzeugt, wenn wir es hier in Deutschland nicht anpacken, dann überholt uns der Wettbewerb aus dem Ausland." Die Werke in Haiger und Rittershausensollen werden künftig einen modernen Produktionsverbund in Mittelhessen bilden, um perfekt aufeinander abgestimmt zusammenzuarbeiten. Die Vernetzung des Maschinenparks unter Einsatz von IT-Technologien lasse reale und virtuelle Welt zusammenwachsen, so Dr. Loh.

"Die Vernetzung der Produktion ist entscheidend für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland", so Dr. Friedhelm Loh über den Neubau und die Modernisierung der Werke Rittershausen und Hof: "Denn nur so können wir ausreichend Produktivität erzeugen, um im globalen Wettbewerb gerüstet zu sein und gleichzeitig in unserer Heimat viele Familien in Lohn und Brot zu halten."