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Der Industrieroboter-Hersteller Kuka hat aufgrund seines starken zweiten Quartals seine Prognose erhöht. - Bild: Kuka

Der Auftragseingang legte von April bis Juni um 12,8 Prozent auf 1 Milliarde Euro zu. Der Umsatz sprang um 43 Prozent auf ebenfalls 1 Milliarde Euro. Das EBIT war mit 45,5 Millionen Euro fast drei mal zu hoch wie im Vorjahreszeitraum. Die EBIT-Marge verbesserte sich von 2,2 auf 4,5 Prozent. Nach Steuern verdiente das Augsburger Unternehmen 33,6 Millionen nach 9,5 Millionen Euro im Vorjahresquartal.

Vor allem aus den Regionen Nordamerika und Asien sei die Nachfrage gut, in Europa sollte sie sich insgesamt nahezu stabil entwickeln können, teilte Kuka mit.

Im Gesamtjahr 2017 erwartet das inzwischen von der chinesischen Midea übernommene Unternehmen nun einen Umsatzanstieg um rund 9 Prozent auf rund 3,3 Milliarden Euro. Zuvor hatte Kuka Einnahmen von rund 3,1 Milliarden Euro in Aussicht gestellt, nach 2,9 Milliarden Euro im Vorjahr. Die EBIT-Marge soll sich unverändert auf mehr als 5,5 Prozent belaufen.

Der Roboterhersteller ist mittlerweile mehrheitlich in chinesischer Hand, soll aber nicht von der Börse genommen werden und mindestens bis Ende 2023 unabhängig bleiben.

Darum schont Mensch-Roboter-Kollaboration die Werker

  • Nach der ergonomischen Optimierung: In der Montage im BMW Group Werk Dingolfing wird der Klebstoff heute von einem kollaborierenden Roboter auf das Dreieckseitenfenster
aufgetragen. - Foto: BMW

    Nach der ergonomischen Optimierung: In der Montage im BMW Group Werk Dingolfing wird der Klebstoff heute von einem kollaborierenden Roboter auf das Dreieckseitenfenster aufgetragen. - Foto: BMW

  • Vor der ergonomischen Optimierung: In der Montage im BMW Group Werk Dingolfing wurde der Klebstoff früher per Hand auf das Dreieckseitenfenster
aufgetragen. - Foto: BMW

    Vor der ergonomischen Optimierung: In der Montage im BMW Group Werk Dingolfing wurde der Klebstoff früher per Hand auf das Dreieckseitenfenster aufgetragen. - Foto: BMW