Rohstoffe,China

Das Reich der Mitte ist bei vielen Rohstoffen das Schlüsselland. - Bild: Pixabay

Die DERA-Experten haben für ihre Analyse knapp 300 Bodenschätze und Zwischenprodukte untersucht. Davon unterliegen 40 Prozent hohen Beschaffungsrisiken. Gründe hierfür sind die angespannte politische Lage in vielen Förderregionen und die hohe Dominanz einzelner Länder.

Das Reich der Mitte ist bei vielen Rohstoffen das Schlüsselland. Die Führung in Peking arbeitet seit einem Jahrzehnt erfolgreich daran, die Bedeutung Chinas bei der Rohstoffgewinnung zu steigern. "Diese Entwicklungen verdeutlichen die Absicht Chinas, weite Teile der höheren Wertschöpfung mineralischer Rohstoffe im eigenen Land aufzubauen", heißt es in der DERA-Studie.

Die Wirtschaftsvereinigung Metalle rief die Politik auf, die Entwicklung nicht weiter hinzunehmen. "Deshalb muss sich die zukünftige Bundesregierung intensiv mit einer sicheren Rohstoffversorgung der deutschen Industrie befassen", forderte Verbandschefin Franziska Erdle. Deutschland sei von den Rohstoffimporten abhängig und ganze Zukunftstechnologien wie die Elektro-Mobilität hingen davon ab.