Bei Rolls-Royce wird der Gürtel extrem enger geschnallt: 400 Stellen sollen wegfallen.

Bei Rolls-Royce wird der Gürtel extrem enger geschnallt: 4.600 Stellen sollen wegfallen. - Bild: Rolls-Royce

Ein Drittel der betroffenen Mitarbeiter soll noch im laufenden Jahr gehen. Rolls-Royce-Chef Warren East verspricht sich von dem Schritt Einsparungen von 400 Millionen britischen Pfund, die bis Ende des Jahrzehnts erreicht sein sollen. Die Summe ist höher als von Experten erwartet.

Mit den Kürzungen will der Konzern seine Strukturen erheblich vereinfachen. Bisher gliederte sich Rolls-Royce in eine große Unternehmenszentrale und mehrere Sparten, deren Aufgaben sich überschnitten. Künftig sollen sich die drei Unternehmensbereiche stärker selbst steuern.

Der Triebwerksbauer war 2015 in eine tiefe Krise geschlittert. Der daraufhin berufene Konzernchef East hat bereits einen großen Stellenabbau eingeleitet. Mit den neuen Kürzungen summiert sich der Jobabbau unter seiner Regie auf rund 10 600 Stellen. Der unter anderem mit General Electric, Pratt & Whitney und MTU konkurrierende Konzern hatte zuletzt rund 50 000 Mitarbeiter.

Rolls-Royce kämpft mit verschiedenen Herausforderungen - unter anderem mit Fehlern in Triebwerken, die beim Boeing-Prestigeflieger 787 "Dreamliner" eingesetzt werden.

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    Mit einem Marktwert von 2,670 Milliarden Euro kommt United Technologies (im Bild die Tochter Pratt & Whitney) 2017 auf Platz 10 der wertvollsten Flugzeugbauer. - Quelle: Statista, Bild: United Technologies

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    Platz 9 mit einem 2017er Marktwert von 2,895 Milliarden Euro geht an Safran. - Quelle: Statista, Bild: Safran

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    3,094 Milliarden Euro ist Raytheon, Hersteller der Tomahawk Cruise Missile (Bild), 2017 wert. Das macht Platz 7 im Ranking. - Quelle: Statista, Bild: Raytheon

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    Rolls Royce (nicht zu verwechseln mit dem zu BMW gehörenden Autohersteller gleichen Namens) war 2017 3,282 Milliarden Euro wert. Das macht für die Briten Platz 6 im Ranking der wertvollsten Flugzeughersteller. - Quelle: Statista, Bild: Rolls Royce

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    Lockheed Martin ist 2017 rund 6,827 Milliarden Euro wert. Diesen Wert erreicht das Unternehmen unter anderem mit der F35 (im Bild die STOVL-Variante) und kommt damit auf Platz 4 im Ranking der wertvollsten Flugzeugbauer. - Quelle: Statista, Bild: Lockheed Martin

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    Der europäische Flugzeug-Riese Airbus (im Bild der A350-1000 beim First Flight) kommt im Ranking der nach Markenwert größten Flugzeughersteller 2017 auf den zweiten Platz mit einem Wert von 8,211 Milliarden Euro. - Quelle: Statista, Bild: Airbus

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    Uneinholbar auf Platz 1 der laut Marktwert wertvollsten Flugzeugbauer liegt Boeing - die Amerikaner kommen auf einen Wert von 14,531 Milliarden Euro im Jahr 2017. - Quelle: Statista, Bild: Boeing