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Rosenbauer - hier das Flughafenlöschfahrzeug Panther - hat 2016 seinen Umsatz lediglich leicht gesteigert. - Bild: Rosenbauer

Das operative Ergebnis habe jedoch unter "starkem Wettbewerb in Europa" gelitten. Das Unternehmen senkt deshalb die Dividende auf 1,20 (1,50) Euro je Aktie.

Der Umsatz stieg leicht auf 870,8 (2015: 865,4) Millionen Euro. Nachfrageausfälle bedingt durch politische Instabilitäten und Sondereffekte wurden durch Geschäftsausweitung kompensiert, so das Unternehmen.

Das EBIT lag mit 47,0 (50,6) Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau. Das operative Ergebnis wurde vor allem durch die Veränderung im Produktmix mit geringeren Volumina bei Spezialfahrzeugen sowie durch den harten Wettbewerb in Europa, der den Margendruck verstärkte, belastet.

Zusätzlich haben Sondereffekte von rund 3,5 Millionen Euro, die auf die Anlaufphase der neu gegründeten Gesellschaft Rosenbauer Rovereto basieren, das Ergebnis gemindert.

Für 2017 sieht das Unternehmen eine spürbare Zunahme der Unsicherheiten für die Feuerwehrmärkte und verweist auf geopolitische Spannungen und den niedrigen Ölpreis. Rosenbauer International will sich deshalb auf Effizienzsteigerung und Kostenreduktion konzentrieren. Projektbedingt startete das Jahr 2017 mit einer geringeren Auslastung. Das Management strebt an, Umsatz und Ergebnis auf Vorjahresniveau zu halten.