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Das größte Risiko für die russische Wirtschaft ist nicht, dass der Ölpreis auf 20 US-Dollar je Barrel fällt, sondern dass der Niedrigpreis sich "sehr in die Länge zieht". - Bild: Shell

"Wir treten in eine neue ökonomische Normalität", sagte er bei einer Konferenz. Das größte Risiko für die russische Wirtschaft sei nicht, dass der Ölpreis auf 20 US-Dollar je Barrel falle, sondern dass der Niedrigpreis sich "sehr in die Länge zieht".

Russlands Finanzminister Anton Siluanow äußerte eine ähnliche Einschätzung und sagte, die Ölpreise dürften für eine längere Phase niedrig bleiben. Das Finanzministerium werde den Staatshaushalt dahingehend überprüfen und diesen Aspekt entsprechend berücksichtigen. Die Regierung werde eine Kürzung des Staatshaushalts um 10 Prozent vorschlagen. Russland benötigt nach Siluanows Worten für einen ausgeglichenes Budget einen Ölpreis von 82 Dollar.

Das gegenwärtige Budget basiert auf einem Ölpreis von 50 Dollar, doch die Regierung hat angekündigt, dass die Ölpreisprognose angepasst werden könnte. In jüngster Zeit ist der Ölpreis auf etwa 30 Dollar je Barrel gefallen, was sowohl den russischen Rubel als auch den Staatshaushalt unter Druck bringt.