RWE-Chef Peter Terium hatte im März bei der Vorlage der Bilanz für 2014 angekündigt, dass der

RWE-Chef Peter Terium hatte im März bei der Vorlage der Bilanz für 2014 angekündigt, dass der Konzern sein Sparprogramm um 500 Millionen Euro ausweitet. - Bild: RWE

“Wir haben eine ganze Reihe von Maßnahmenpaketen”, sagte eine Sprecherin des Energiekonzerns am Montag. Einsparungen im Verwaltungsbereich seien ein Teil davon. Mit dem Programm namens Lean Steering 2.0 “schließen wir an bestehende Prozesse an”, sagte die Sprecherin. Der Konzern prüfe nun, an welchen Stellen in der Verwaltung Kosten gespart werden könnten.

Zuvor hatte das “Handelsblatt” berichtet, dass RWE unter anderem Einschnitte im Controlling, im Risiko-Management und im Bereich Recht und Compliance plane.

RWE reagiert mit den Einsparungen auf die angesichts der Energiewende wegbrechenden Einnahmen im Stammgeschäft mit der Stromerzeugung aus Kohle und Gas. RWE-Chef Peter Terium hatte im März bei der Vorlage der Bilanz für 2014 angekündigt, dass der Konzern sein Sparprogramm um 500 Millionen Euro ausweitet.

Ab 2017 will RWE Einsparungen in Höhe von zwei Milliarden Euro erreichen. In den vergangenen drei Jahren hat der Konzern seine Kosten schon um 1,4 Milliarden Euro gesenkt.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke