RWE Stecker

RWE strebt keinen Anteilsverkauf an einen Investor aus dem arabischen Raum an. Der Energiekonzern teilte mit, dass ein Verkauf einer Beteiligung an einen Investor aus der Region nicht erwogen wird. - Bild: RWE

Ein Gemeinschaftsunternehmen oder eine Projektkooperation mit einem Partner aus der Region Naher Osten und Nordafrika sei aber nicht ausgeschlossen.

Mit der Aussage reagierte RWE auf einen Bericht der Wirtschaftswoche, wonach Kreisen zufolge Verhandlungen mit Aabar Investment aus Abu Dhabi über einen Einstieg oder bei Projekten des Konzerns kurz vor dem Abschluss stünden.

Eine RWE-Sprecherin wollte auf Anfrage keinen Namen eines möglichen Partners für eine Kooperation oder ein Gemeinschaftsunternehmen nennen.

Der Essener Energiekonzern hatte im März mitgeteilt, in Gesprächen über eine Kooperation mit einem Investor aus dem arabischen Raum zu stehen. Es würden verschiedene Formen der Zusammenarbeit geprüft, hieß es damals. Ein Investor habe den Konzern bereits vor einigen Monaten angesprochen.

In Dubai hat RWE bereits seit längerem ein Büro. Kürzlich erhielt ein Joint Venture von RWE und dem staatlichen Energieunternehmen Dubai Electricity and Water Authority den Zuschlag, eine Energiestrategie für die dortige Regierung zu entwickeln. In Deutschland setzt RWE wie anderen Energieversorgern auch der Atomausstieg sowie der durch Solar- und Windstrom ausgelöste Preisverfall auf dem Großhandelsstrommarkt gewaltig zu.