SAF-Holland, Produktion

SAF-Holland mit Sitz in Luxemburg ist der größte unabhängige börsennotierte Nutzfahrzeugzulieferer in Europa. Bild: SAF-Holland

Dafür fallen 2017 einmalige Restrukturierungskosten von bis zu 10 Millionen US-Dollar an, wie das Luxemburger Unternehmen mitteilte. Die Kosten entstehen durch einen Umzug, Wertberichtigungen auf Anlagen sowie Abfindungszahlungen.

SAF-Holland geht davon aus, dass der überwiegende Teil dieser Aufwendungen im Geschäftsjahr 2017 verbucht wird. Darüber hinaus sind rund 3,0 Millionen Dollar an zusätzlichen Investitionen in die verbleibenden Standorte vorgesehen.

Das Unternehmen will mit dem Umbau die Auslastung verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit des nordamerikanischen Produktionsverbunds langfristig sicherstellen. Die Maßnahmen sollen die Kostenbasis im mittleren einstelligen Millionen-Dollar-Bereich jährlich verringern.

Im Mittelpunkt steht die Zusammenlegung der Fertigungskapazitäten von derzeit sieben auf fünf Produktionsstandorte in den USA. Im Zuge dessen wird die Produktion an den Standorten Muskegon und Holland in die Gruppenstandorte Dumas, Cincinnati und Wylie integriert. Dabei soll die Produktion einzelner Produktgruppen, die bislang noch über verschiedene Standorte des Konzerns verteilt war, jeweils an einem Standort konzentriert werden.

Die verbleibenden Standorte sind geographisch so gelegen, dass die wichtigen Truck- und Trailerkunden unter logistischen Gesichtspunkten besser beliefert werden können und die Kundenforderungen nach standortnaher Belieferung entsprechend umgesetzt werden.