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SAF-Holland hat sich im dritten Quartal den schwierigen Truck- und Trailermärkten nicht ganz entziehen können. - Bild: SAF Holland

Der Zulieferer für Trailer, Lkw und Busse wies im dritten Quartal ein organisches Umsatzplus von 0,3 Prozent aus, nach negativen Währungs- und Desinvestitionseffekten rutschte der Umsatz um 1,2 Prozent auf 255,8 Millionen Euro ab. In den ersten neun Monaten ergab sich ein Umsatzrückgang um 3,4 Prozent auf 789,4 Millionen Euro.

Das bereinigte EBIT ermäßigte sich im dritten Quartal auf 21,6 von vorher 24,1 Millionen Euro. Unter anderem hätten sich hier die Aufwendungen von 2,5 Millionen Euro für das Ende August zurückgezogene Übernahmeangebot für die schwedische Haldex AB ausgewirkt. Das Periodenergebnis verringerte sich um 9,4 Prozent auf 10,6 Millionen Euro.

Die Bruttomarge ging im dritten Quartal auf 19,0 Prozent von vorher 19,4 Prozent zurück, Folge von einmaligen Sondereffekten. So wurden am Standort Xiamen in China im September gemietete Werksgebäude durch einen schweren Taifun beschädigt, wodurch Teile der Vorräte unbrauchbar wurden. Zudem wurden im Zuge der SAP-Einführung in Xiamen einmalige Bestandsbereinigungen vorgenommen.

Ohne die Sonderabschreibungen von knapp 1 Million Euro hätte die Bruttomarge exakt auf Vorjahreshöhe gelegen, erklärte der Konzern. Im Neunmonatszeitraum erhöhte sich die Bruttomarge dank Kosteneinsparungen aus der Werkskonsolidierung in Europa und der Bündelung der Einkaufsaktivitäten sowie des vorteilhaften Produktmixes auf 20,0 von vorher 19,4 Prozent.

Den Ausblick für das Gesamtjahr hat SAF-Holland konkretisiert. Ausgegangen wird weiter von einem "konstanten bis leicht steigenden" organischen Umsatz, der aber am unteren Rande der geplanten Bandbreite von 1,05 bis 1,07 Milliarden Euro liegen soll. SAF-Holland betonte, dass die landwirtschaftliche Produktlinie AerWay 2016 nach dem Verkauf an die Salford Group nicht mehr zum Umsatz und Ergebnis des Konzerns beiträgt.

Bei der bereinigten EBIT-Marge will der Konzern eher die obere Hälfte der ursprünglich geplanten 8 bis 9 Prozent nach 8,9 Prozent 2015 erreichen. Im dritten Quartal lag dieser Wert bei 8,4 Prozent.