Safran

Sowohl Airbus als auch Wettbewerber Boeing beziehen Turbinen von der französischen Safran. - Bild: Safran

Die Prognose für das Gesamtjahr bekräftigte der Zulieferer für die Luftfahrtindustrie am Freitag.

Der operative Gewinn stieg den Angaben zufolge auf 1,3 Milliarden von 1,2 Milliarden Euro. Der Umsatz kletterte in den sechs Monaten um 6,3 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro. Der bereinigte Nettogewinn sank um gut ein Viertel auf 862 Millionen Euro. Im Vorjahr war das Ergebnis durch einen Einmalgewinn aus einem Aktivaverkauf aufgebläht worden.

Sowohl Airbus als auch Wettbewerber Boeing beziehen Turbinen von den Franzosen. Die Produktionsraten für Ausrüstungen und Turbinen für die aktuelle Generation der Flugzeuge lägen auf einem Rekordhoch, sagte Safran-Vorstandschef Philippe Petitcolin. Die operative Marge habe mit 14,6 Prozent einen Höchstwert erreicht.

Im Gesamtjahr will Safran den Umsatz mit einer niedrigen einstelligen Prozentrate steigern. Das bereinigte operative Ergebnis im fortgeführten Geschäft soll um 5 Prozent zulegen.

CEO Petitcolin teilte weiter mit, dass Safran mit diversen Parteien über die Zukunft der Sicherheitssparte verhandele. Inzwischen seien fünf Interessenten verblieben. Sie müssten ihre Gebote bis Mitte September vorlegen. Eine Entscheidung könnte dann noch in diesem Jahr getroffen werden.