Salzgitter

Salzgitter erwartet nun wieder einen Vorsteuergewinn im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. - Bild: Salzgitter

Nach Steuern verdiente die Salzgitter AG 12,1 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte der MDAX-Konzern einen Verlust in etwa gleicher Höhe ausgewiesen (minus 12,2 Millionen Euro).

In einem von stark gestiegenen Importen und Erlösrückgängen gekennzeichneten europäischen Stahlmarkt seien die Ergebniseffekte des konzernweiten Restrukturierungsprogramms "Salzgitter AG 2015" Haupttreiber der Verbesserung gewesen. Im Ergebnis enthalten sind Belastungen von 77,1 Millionen Euro aus der Ende August begonnenen Neuzustellung eines Hochofens im Hüttenwerk Salzgitter sowie aus bilanziellen Vorsorgen für anstehende Strukturmaßnahmen.

Umsatz soll stabil bleiben

Angesichts der rückläufigen Metallpreise hatte der Konzern am 5. November seine im April erhöhte Jahresprognose wieder zurückgenommen und war zum ursprünglichen Ausblick zurückgekehrt. Salzgitter erwartet nun wieder einen Vorsteuergewinn im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, wie das Unternehmen am Donnerstag bekräftigte. Im April hatte Salzgitter ein Vorsteuerergebnis im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbereich in Aussicht gestellt.

In den ersten neun Monaten lag der Konzernumsatz mit 6,69 Milliarden Euro unter dem Vorjahreswert von 6,81 Milliarden Euro, wie Salzgitter ebenfalls bereits am 5. November bekanntgegeben hatte. Der Vorsteuergewinn sprang dagegen von 5,5 Millionen auf 24 Millionen Euro, obwohl die Beteiligung am Kupferkonzern Aurubis einen negativen Ergebnisbeitrag lieferte.

An Aurubis hält Salzgitter 25 Prozent. Aus der Beteiligung erwartet Salzgitter für die ersten neun Monate des Jahres einen Ergebnisbeitrag von minus 12,8 Millionen Euro nach plus 42,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.